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Schöffen
Beschreibung:

Die Stadt Meerbusch nimmt ab sofort wieder Bewerbungen zur nächsten Schöffenwahl für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 entgegen. Der Stadtrat entscheidet, welche Bewerberinnen und Bewerber in die Vorschlagsliste für die Schöffen in Strafsachen aufgenommen werden. Die Schöffen der Jugendgerichte werden vom Jugendhilfeausschuss vorgeschlagen. Die beschlossenen Vorschlagslisten werden eine Woche lang zu jedermanns Einsicht ausgelegt. Jeder hat dann die Möglichkeit, innerhalb einer weiteren Woche Einspruch zu erheben, wenn Personen aufgenommen wurden, die sich für das Schöffenamt nicht eignen.

Aus den Vorschlägen der Stadt wählt der Schöffenwahlausschuss des Amtsgerichtes Neuss dann die Haupt- und Hilfsschöffen für das Schöffengericht Neuss, für die Strafkammern des Landgerichts sowie für das gemeinsame Schöffengericht beim Amtsgericht Düsseldorf und die Jugendgerichte aus. Laut Gesetz müssen die Personen „bereit und geeignet" sein, das Ehrenamt eines Richters in Strafsachen zu übernehmen. „Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife des Urteils", „geistige Beweglichkeit", aber auch - wegen des teils anstrengenden Sitzungsdienstes - „körperliche Eignung" sind Voraussetzungen.

Für Jugendschöffen macht das Gesetz zusätzliche Eignungsvorgaben: Jugendschöffen sollen „erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren" sein, heißt es. Diese Befähigung können die Kandidaten durchaus auch bei der Erziehung eigener Kinder oder bei ehrenamtlicher Arbeit in der Jugendfürsorge, in der freien Wohlfahrtspflege oder bei Jugendverbänden erworben haben. Ein kurzer Hinweis darauf in der Bewerbung genügt.

In der Regel wird jeder gewählte Schöffe zu etwa zwölf Sitzungstagen pro Geschäftsjahr herangezogen. Melden können sich grundsätzlich alle interessierten Männer und Frauen aus Meerbusch, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und am 1. Januar 2019 mindestens 25 Jahre und höchstens 69 Jahre alt sind.

  • Ansprechpartnerin für Bewerberinnen und Bewerber, die sich für das Schöffenamt im Erwachsenenstrafrecht interessieren, ist Beate Borkowski.
  • Ansprechpartnerin für Bewerberinnen und Bewerber, die sich für das Schöffenamt im Jugendstrafrecht interessieren, ist Angela Römmler-Graf.

Bewerbungen und Vorschläge werden bis spätestens 30. April 2018 erbeten. Die für die Bewerbung erforderlichen Formulare können Sie unten herunterladen. Alternativ können Sie es auch direkt bei den genannten Ansprechpartnerinnen anfordern. Das Bewerbungsformular muss mit der Original-Unterschrift versehen sein.







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18. Januar 2018



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