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Seniorensicherheitspartner

Gegen ''Enkeltrick'' und ''Mitleidsmasche'': Seniorenpartner nehmen ihre Arbeit auf


Aktionsbündnis Senioren-Sicherheit (ASS) tritt Trickbetrügern und Bauernfängern mit Aufklärung entgegen


Ältere Menschen gehören zu der Bevölkerungsgruppe, die besonders häufig Opfer skrupelloser Straftäter wird. Sei es der "Enkeltrick", bei dem Senioren von vermeintlichen "Verwandten" um ihr Erspartes gebracht werden oder der "Glas-Wasser-Trick", mit dem sich Kriminelle Zutritt zu Wohnungen verschaffen. Allein im Jahre 2009 wurden 336 Meerbuscher über 60 Jahre von Trickbetrügern oder Trickdieben heimgesucht. Das sind nur die aktenkundigen Fälle, die Dunkelziffer liegt nach Vermutungen der Polizei deutlich höher. In Meerbusch leben derzeit 15.600 Menschen über 60 Jahre - die Tendenz ist steigend, die potentielle Zielgruppe der Täter wächst.


Aufklärung ist oberstes Ziel


Deshalb hat die Kreispolizeibehörde jetzt gemeinsam mit den Kommunen des Rhein-Kreises Neuss das "Aktionsbündnis Senioren-Sicherheit" ins Leben gerufen. Ziel: Seniorinnen und Senioren sollen umfassend aufgeklärt, gewarnt und mit praxisnahen Verhaltensregeln für "den Fall der Fälle" vertraut gemacht werden. Im Rahmen ihrer im Jahr 2004 geschlossenen Ordnungspartnerschaft mit der Polizei ist auch die Stadt Meerbusch aktiv dabei. Als Multiplikatoren und vertrauensvolle Ansprechpartner für die älteren Mitbürger wurden jetzt 20 ehrenamtliche "Seniorensicherheitspartner" in Dienst gestellt. Alle 20 sind vom Seniorenbeauftragten der Polizei geschult worden und nehmen nun ihre Arbeit auf.


Vertrauenspersonen sind wichtig


"Die Damen und Herren sind durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit in ihren Stadtteilen bekannt, sind kontaktfreudig, lebenserfahren und genießen entsprechendes Vertrauen", so Bürgermeister Dieter Spindler. Wichtig: Die Berater gehen nicht als "Klinkenputzer" von Haus zu Haus, sondern sie bieten im Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft oder in den örtlichen Vereinen ihre Beratung an. "Andernfalls würden wir erneut Trickbetrüger animieren, sich an der Haustür als Seniorenpartner auszugeben", so Peter Annacker, Leiter des Fachbereichs Soziales in der Stadtverwaltung. Die Ehrenamtler sollen nicht beunruhigen oder verängstigen, sondern ganz sachlich Informationen vermitteln und praktische Ratschläge geben. Ein Ziel ist es dabei etwa, älteren Menschen die Scheu vor der Wahl des Polizeinotrufs 110 nehmen. "Leider sind gerade Senioren zwar zurückhaltend, aber immer höflich und vertrauensselig", so Bürgermeister Spindler. Dies erleichtere Tätern die "Arbeit". Wer in kritischen Situationen aber selbstbewusst und resolut auftrete, schütze sich auf diese Weise wirkungsvoll selbst.
Flankiert wird das "Aktionsbündnis Seniorensicherheit" von den Fachleuten der Kommissariate "Kriminalprävention" und "Opferschutz".



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Hier die Namensliste nach Stadtteilen.






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18. November 2017



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