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Gaststätten, Geschäfte und andere Einrichtungen sollen barrierefrei werden

Offen und bequem auch für Kundschaft mit Handicap: Jetzt bewerben

 

Restaurants, Geschäfte, Geldinstitute, Apotheken, Arztpraxen und andere öffentliche Einrichtungen in Meerbusch sollen schon bald auch für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, besser erreich- und nutzbar werden. Initiator der Aktion, die auf dem inzwischen von zahlreichen Städten aufgegriffenen „Berliner Modell" basiert, ist der „Runde Tisch Meerbusch barrierefrei" unter Vorsitz des Behindertenbeauftragten Dr. Lothar Chaillié. Dem 2011 gegründeten Runden Tisch gehören unter anderen Vertreter der Wohlfahrtsverbände und des Sozialausschusses der Stadt an. Bettina Scholten und Anja Flintrop vom Fachbereich Soziale Hilfen und Jugend der Stadtverwaltung betreuen das Projekt.

Wege ohne Hindernisse

Ziel ist es, möglichst viele Geschäftsleute, Ärzte, Apotheker und andere Akteure zu überzeugen, ihre Räume auf Barrierefreiheit zu überprüfen und - wenn nötig - entsprechend zu verändern. Auch bei der Stadt hat sich in Sachen Barrierefreiheit zwischenzeitlich viel getan: Mit Fördermitteln des Landes NRW wurde das Gros der die Bushaltestellen im Stadtgebiet bereits behindertengerecht umgebaut, mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wurden öffentliche Gebäude wie Kämmerei, Technisches Dezernat und Standesamt mit Aufzügen nachgerüstet. Bei Neubauten - wie zum Beispiel beim Bürgerhaus in Lank - werden in Sachen Barrierefreiheit von Beginn an hohe Standards gesetzt.

Begehungsteams prüfen

Wer sein Geschäft, Restaurant oder Praxis als barrierefrei zertifizieren lassen möchte, kann sich ab sofort bewerben. Nach der Bewerbung - die selbstverständlich vertraulich behandelt wird - kommen so genannte Begehungsteams in Haus, die die baulichen Gegebenheiten vor Ort nach einem festen Kritierienkatalog überprüfen und Verbesserungsvorschläge machen. Die Prüfer - dazu gehören behinderte und nicht behinderte Ehrenamtler - wurden im Herbst vergangenen Jahres ausführlich geschult und in Praxistests auf ihre Aufgabe vorbereitet. „Ziel des Kurses war es, die Teilnehmer für die Schwierigkeiten und Hindernisse zu sensibilisieren, denen behinderte Menschen im Alltag in unserer Stadt begegnen", so Anja Flintrop vom Fachbereich Soziales der Stadtverwaltung.

Werbewirksames Signet

Dazu wurden die Kriterien vermittelt, die für barrierefreie Geschäfte, Betriebe und Einrichtungen unabdinglich sind - zum Beispiel stufenfreie Zugänge, ausreichend breite Türen, Leitstreifen für Sehbehinderte, genügend Bewegungsflächen und vieles mehr. Den kompletten Kriterienkatalog können Sie sich hier herunterladen.

Hinzu kommt eine Liste von Anforderungen, die ganz speziell auf Gaststätten, Kaufhäuser, Supermärkte oder auch Hotels zugeschnitten sind. „Darüber werden die Bewerber im Vorfeld ausführlich informiert", erklärt Flintrop. Sind alle Vorgaben erfüllt, wird das offizielle Signet „Meerbusch Barrierefrei" vergeben. „Das Signet - ein schwarz umrandeter weißer Pfeil auf gelbem Grund - gilt auch als Gütesiegel für Kundenfreundlichkeit, Modernität und Service", so Bettina Scholten. "Damit ist es auch ein interessanter Werbefaktor mit Imagegewinn für Gastronomie und Handel."

Alles Wissenswerte zum Projekt "Meerbusch barrierefrei" gibt es im Fachbereich Soziale Hilfen und Jugend bei

Bettina Scholten (Telefon 02159 / 916-550, E-Mail: bettina.scholten@meerbusch.de)

oder bei

Anja Flintrop (Telefon 92159 / 916-529), E-Mail: anja.flintrop@meerbusch.de).

Das Antragsformular können Sie sich hier herunterladen.




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