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150 Flüchtlinge treffen Montag und Dienstag in Meerbusch ein

Vorbereitungen laufen reibungslos - Infrastruktur in und um die Sporthalle des Mataré-Gymnasiums steht

 

Die wichtigsten Vorbereitungen für die Unterbringung von rund 150 Flüchtlingen in der Sporthalle des Mataré-Gymnasiums in Büderich sind getroffen.

Mit vereinten Kräften

Rund 40 Kräfte der Johanniter, der Feuerwehr Meerbusch und der Stadtverwaltung richteten die Halle am Sonntag mit 150 Feldbetten und Trennwänden her. Zuvor war das Gebäude unter anderem mit einem Spanplattenboden und zusätzlichen Stromanschlüssen ausgestattet worden. Zur Infrastruktur der provisorischen Unterkunft gehören zudem unter anderem Duschräume, ein Arztraum, Medikamentenlager oder separate Sanitäranlagen für Catering- und Aufsichtspersonal.

Ärztliche Untersuchung hat Vorrang

Vor der Halle wurden Zelte aufgebaut, in denen die Flüchtlinge nach einer ersten Aufklärung im Bus zunächst von fünf Ärzten untersucht und anschließend registriert werden. Später dienen die Zelte als Speise- und Aufenthaltsräume. Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden die eintreffenden Menschen in Empfang nehmen. Für die Registrierung ist Personal des städtischen Bürgerbüros vor Ort, Dolmetscher übersetzen.

In der dreifach teilbaren, belüfteten Sporthalle werden die Flüchtlinge getrennt nach Familien, Männern und Frauen untergebracht. In jedem Hallenteil gibt es 50 Feldbetten und einen Aufenthaltsbereich.

Kleiderspenden in den "Pappkarton" bringen

Ein heimisches Catering-Unternehmen sorgt für die Verpflegung. Fachpersonal der Caritas und des Fachbereichs Soziale Hilfen der Stadt kümmert sich um die Menschen. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes sind rund um die Uhr vor Ort. Im „Pappkarton" am Fouesnant-Platz in Strümp werden Kleidungsstücke für die Flüchtlinge gesammelt und konfektioniert.

Erstes posititives Fazit

Der Erste Beigeordnete Frank Maatz, der den gesamten Prozess leitet, rechnet damit, dass am Montag (5. August) zunächst rund 100 Flüchtlinge mit Bussen in Büderich eintreffen werden. Genaue Aussagen habe das Land NRW allerdings nicht machen können. Am Dienstag sollten weitere 50 Menschen folgen. Herkunftsländer, Geschlecht und Alter der Flüchtlinge sind noch nicht bekannt und werden der Stadt erst kurz vor Eintreffen gemeldet.

Die gesamte Unterkunft wird vom Schulbetrieb des Mataré-Gymnasiums getrennt. Externe Besucher haben keinen Zutritt, damit Unbefugte ferngehalten werden und ein geordneter Betrieb sicher gestellt ist. Die Bewohner können sich nach der ärztlichen Untersuchung und Registrierung frei im Stadtgebiet bewegen. Wie lange die Flüchtlinge in der Sporthalle werden bleiben müssen, ist offen.

Dank an alle Helferinnen und Helfer

Frank Maatz zog nach dem arbeitsintensiven Sonntag ein erstes positives Fazit: „Wir sind gut aufgestellt. Ich danke allen Helfern, die sich mit viel Engagement und Einsatz an den Vorbereitungen beteiligt haben." Sein Dank galt auch den knapp 30 Mitarbeitern aus der gesamten Verwaltung und allen hilfsbereiten Ehrenamtlern, die sich bereits freiwillig für die Betreuung und Unterstützung der Flüchtlinge gemeldet haben.

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