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Bürgermeisterin schlägt Neuausrichtung des Unterbringungskonzeptes vor

Angesichts sinkender Flüchtlingszahlen: Bau der Reihenhäuser soll vorerst verschoben werden

 

Im Rathaus ist die Neuausrichtung des Unterbringungskonzeptes für Flüchtlinge weitgehend abgeschlossen. Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage wird dem Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am 30. Juni vorschlagen, angesichts deutlich rückläufiger Flüchtlingszuweisungen den Bau eines Teils der geplanten Unterkünfte zurückzustellen.

Planungen laufen weiter

Gleichwohl soll parallel weiter an den planungs- und baurechtlichen Voraussetzungen für die Gebäude gearbeitet werden, um in einer möglichen neuerlichen Notsituation schnell reagieren zu können. "Aufgrund der aktualisierten Zuwanderungszahlen, der darauf aufbauenden Prognosen und des vorhandenen Leerstandes sowie dem geplanten Bau einer Einrichtung am Eisenbrand sehe ich derzeit keinen weiteren Bedarf an Gemeinschaftsunterkünften".

Derzeit verfügt die Stadt noch über eine Reserve von rund 200 freien Plätzen in den bestehenden Unterkünften, durch den Bau am Eisenbrand kommen 200 Plätze hinzu."Damit sind wir erst einmal vor Überraschungen gefeit", so Mielke-Westerlage.

Hoffnung auf Entspannung

Mittelfristiges Ziel des Landes NRW ist es zudem, Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive künftig nicht mehr an die Kommunen weiterzuleiten, sondern bis zum Ende der Anerkennungsverfahren in landeseigenen Unterkünften zu belassen. Die Zuführung anerkannter Flüchtlinge in die Städte und Gemeinden solle künftig geordneter verlaufen als in den "heißen Monaten" des Jahres 2015. "Das wird auch bei uns für Entspannung sorgen", so Mielke-Westerlage.

Der Vorschlag an den Stadtrat lautet deshalb, die geplanten Reihenhäuser Am Alten Teich in Lank-Latum, im Neubaugebiet Am Strümper Busch und am Kalverdonksweg in Osterath Bovert vorerst nicht zu bauen. Die Reihenhäuser Am Alten Teich waren bereits ausgeschrieben, die Submission ist erfolgt. Eine Vergabe soll es aber bis auf weiteres nicht geben. Die Reihenhäuser waren als Gemeinschaftsunterkünfte vorgesehen, genau diese Unterbringungsform aber ist künftig nicht mehr gefragt.

Mehrfamilienhäuser sollen kommen

Wie geplant vorangetrieben werden sollen nach dem Wunsch der Bürgermeisterin die Neubauten mit Sozialwohnungen Rottstraße in Lank-Latum und an der Insterburger Straße in Osterath. Die Objekte werden von der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) Viersen errichtet. Die Wohnungen können flexibel an anerkannte Flüchtlinge oder an andere Bedürftige vergeben werden. 22 weitere Sozialwohnungen entstehen derzeit im Eulengrund in Lank-Latum. Wohnraum für 40 Personen errichtet der Bauverein Meerbusch an der Moerser Straße in Büderich.

Die Notunterkunft des Landes in der Sporthalle des Mataré-Gymnasiums wurde bereits im April aufgegeben, zum 30. September sollen die Sporthallen des Meerbusch-Gymnasiums geräumt werden.

Derzeit leben in Meerbusch noch 358 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften und 36 Asylbewerber in Privatwohnungen. In der Notunterkunft im Strümper Gymnasium halten sich derzeit noch 170 Flüchtlinge auf.





16. June 2016



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