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Landrat Petrauschke besuchte die Notunterkunft für Flüchtlinge in der Mataré-Sporthalle

Viel Lob für gut durchdachte Infrastruktur und engagierte Helfer

 

Heute (Dienstag, 4. August) besuchte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die städtische Notunterkunft für Flüchtlinge in der Sporthalle des Mataré-Gymnasiums in Büderich. Frank Maatz, Erster Beigeordneter und Einsatzleiter vor Ort, führte den Landrat gemeinsam mit Berit Sonnenburg, der Ortsbeauftragten der Johanniter in Meerbusch, durch die Anlagen.

Durchorganisiert von A bis Z

"Unsere Infrastruktur ist gut durchdacht, das hat sich von Beginn an bewährt. Vom Empfang am Busparkplatz über die Zelte für die ärztliche Untersuchung, die Registrierung und die Versorgung mit Speisen bis hin zu den Schlafplätzen funktioniert alles bestens", so Maatz. Sanitäranlagen, Abfallentsorgung und Medikamentenversorgung liefen ebenso reibungslos. Hans-Jürgen Petrauschke zeigte sich beeindruckt von dem Tempo und der Präzision, mit der der Meerbuscher Krisenstab die gesamte Unterkunft aus dem Boden gestampft hatte. "Die Stadt ist mit ihren Fachleuten aus der Verwaltung, der Johanniter, der Feuerwehr und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern bestens aufgestellt. Das sieht und spürt man hier sofort."

Auch die Zusammenarbeit mit den Kollegen des Rhein-Kreises, den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes und den Beamten der Polizei, klappe sehr gut. Der Erfahrungsaustausch mit den Kreiskommunen Dormagen und Grevenbroich, die im Rahmen der Amtshilfe für das Land ebenfalls sehr kurzfristig Flüchtlinge in großer Zahl hatten aufnehmen müssen, habe geholfen, Probleme zu vermeiden. Auch Dirk Hermes, Leiter der Johanniter-Fachdienste, hatte Lob auf Lager. "Hier in Meerbusch macht der Einsatz Freude, weil alle Rädchen sauber ineinander greifen."

Ärzte leisten gute Arbeit

Nach Besichtigung der dreifach geteilten Halle, in der Männer, Frauen und Familien getrennt untergebracht sind, machte sich Petrauschke ein Bild von den laufenden ärztlichen Untersuchungen durch Ärzte des Gesundheitsamtes. Heute mussten einige Kinder die obligatorische Blutabnahme über sich ergehen lassen. "Alle kümmern sich sehr liebevoll um die kleinen Patienten", freute sich Petrauschke.

Der dritte Bus mit weiteren 50 Neuankömmlingen wird für den Nachmittag erwartet.






4. August 2015



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