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Städtepartnerschaft mit Shijonawate (Japan) offiziell besiegelt

Beschwingter Festakt: Kindergesang, Bach-Sonaten und große Hoffnungen für die Zukunft

 

Shijonawate in der japanischen Präfektur Osaka und Meerbusch haben ihren Städtebund besiegelt: Vor zahlreichen Gästen, unter ihnen der japanische Generalkonsul in Nordrhein-Westfalen, Kiyoshi Koinuma, haben die beiden Bürgermeister Natsuki Tanaka und Dieter Spindler in der Teloy-Mühle die Partnerschaftsrkunden unterzeichnet. Damit hat die Stadt Meerbusch nach Fouesnant in der Bretagne nun ganz offiziell eine zweite Partnerstadt. Beide Bürgermeister hoben in ihren Festreden die neue Verbindung zwischen beiden Städten als richtungsweisend und horizonterweiternd hervor.

Voneinander lernen und Horizionte erweitern

"Lassen Sie uns also aufeinander zugehen und voneinander lernen", forderte Spindler die Menschen auf beiden Seiten auf. "Wir wollen die jeweils andere Kultur, die Lebensgewohnheiten, die Menschen kennenlernen. Wir wollen unseren Blick öffnen über den Horizont des Gewohnten und Bekannten hinaus."

Für Rührung unter den Gästen hatte zu Beginn des Festaktes der Auftritt der deutschen und japanischen Kinder der Städtischen KiTa "Knirpsmühle" gesorgt. Die Jungen und Mädchen trällerten fröhlich "Jingle Bells" in deutsch und japanisch ins Mühlenrund. Anne Burbulla, Leiterin der Städtischen Musikschule, und Hildegard Neuherz spielten sich mit Bach-Sonaten und nicht zuletzt mit dem in Japan überaus populären Lied der Loreley in die Herzen der Asiaten - ein weiteres i-Pünktchen auf eine insgesamt sehr beschwingte und entspannte Festakt-Atmosphäre.

Spindlers Amtskollege Tanaka gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Freundschaft zwischen beiden Städten von langer Dauer sein und die deutsch-japanischen Beziehungen weiter intensivieren möge.

Neuer Abschnitt der Stadtgeschichte

"Durch die Vertiefung des Verständnisses gegenüber der jeweiligen Kultur und Geschichte werden wir gemeinsam einen neuen Abschnitt der Geschichte beginnen. Dies wird für die Bewohner beider Städte von großer Bedeutung sein", erklärte der rüstige Mittsiebziger. Dazu wagte er einen Blick indie Weltpolitik. "Wir wünschen uns, dass wir durch die Kooperation unserer Städte zur Weiterentwicklung der japanisch-deutschen Beziehungen und zum Weltfrieden beitragen können." Spindler legte Wert auf die Feststellung, dass die Partnerschaft behutsam aufgebaut werden müsse. „Ein guter Freund ist der größte Reichtum“, sagt ein altes japanisches Sprichwort. In diesem Sinne sollen  aus unseren ersten Begegnungen Freundschaften erwachsen. Wie eine Pflanze, die in Ruhe am besten gedeiht, sollten wir auch unsere junge Partnerschaft pflegen – wir wollen sie mit Geduld und Gefühl entwickeln."

Beide Städte wollten einen kreativen Austausch entfalten, der viele Menschen einbezieht. Dazu bräuchten alle Beteiligten Augenmaß und gute Ideen, damit das große Gemeinschaftsprojekt gelinge. "Daran wollen wir in den nächsten Monaten gemeinsam arbeiten", ermunterte Spindler die Festgemeinde. "Dazu wünsche ich uns allen eine glückliche Hand und viel Erfolg. Möge unsere Partnerschaft lebendig, dauerhaft und für alle Beteiligten eine Bereicherung sein."

Zu Beginn ihrer Reden hatten beide Bürgermeister die Gäste mit Begrüßungsworten in der Sprache des jeweils anderen überrascht. "Eine nicht ganz leichte Übung", gab Dieter Spindler hinterher lächelnd zu.

Großes Bürgerinteresse in Shijonawate

Für Generalkonsul Kiyoshi Koinuma liegt die Partnerschaft nahe: Die Beziehungen zwischen Japan und NRW seien eng, in Meerbusch lebe eine der größten japanischen Gemeinden in Europa, zahlreiche japanische Firmen hätten sich hier angesiedelt.

Das Konsulat ebnete Meerbusch den Weg, als es nach einem Partner Ausschau hielt und sich Shijonawate meldete. „Mir ist zu Ohren gekommen, dass die Bürger von Shijonawate großes Interesse an dem Austausch haben“, so Koinuma.

Er hoffe, dass die Begegnungen von Herzlichkeit geprägt seien, beide Seiten trotz großer Distanz viel Freude teilten und zwischen den beiden Städten Brücken geschlagen werden könnten.

Seit ihrer Ankunft am 10. Dezember hatte die dreiköpfige Delegation aus Shijonawate ein dichtes Programmm absolviert. Großes Interesse hatten die Japaner an Umweltthemen gezeigt. Deshalb hatte die Gruppe zunächst unter anderem das Wasserwerk, den neuen Wertstoffhof, die Bürgersolaranlage und das Bürgerwäldchen in in Lank besucht. Im neuenLandschaftspark Strümp pflanzten die beiden Bürgermeister gemeinsam einen Ahornbaum als Symbol der Freundschaft zwischen beiden Städten.

Abstecher zum Büropark Mollsfeld und zum Gewerberpark Böhler vermittelten den Gästen auch einen Einblick in die heimische Wirtschaftswelt. In in der neuen Stadtbibliothek in Büderich trafen tanaka und seine Mitarbeiter mit einer großen Gruppe von in Meerbusch lebenden Landsleuten zusammen geplant. Ein Besuch der Schlossweihnacht auf Schloss Dyck, beim Weihnachtskonzert des Stephanus-Chores in Lank und in der Düsseldorfer Altstadt sorgten für Unterhaltung.

Ein Gegenbesuch der Meerbuscher ist im Frühjahr 2011 vorgesehen.

Einen ausführlichen Beitrag über die Vorbereitungen vor dem Besuch sowie die Gründe für die Partnerschaft lesen Sie hier.

 





13. December 2010



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