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Aufbruchstimmung beim Neujahrsempfang der Stadt Meerbusch

Leistungsbilanz 2017 macht Mut für die Herausforderungen des neuen Jahres

 

Veränderungsprozesse mutig nutzen und nicht als Bedrohung empfinden - das war (auf wenige Worte reduziert) die Botschaft, die Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage den Gästen des diesjährigen Neujahrsempfangs der Stadt Meerbusch mit auf den Weg gab.

Über 300 Gäste im "JuCa"

Rund 300 Akteure aus Wirtschaft und Handel, Kirche und Schulen, aus Sozialwesen, Brauchtum, Politik, Kultur, Sport, Bürgerschaft, Medien und Vereinsleben - unter ihnen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und der Japanische Generalkonsul in Düsseldorf, Ryuta Mizuuchi mit Gattin Dr. Akim - waren der Einladung nach Osterath gefolgt. Mit der Verdienstmedaille der Stadt Meerbusch zeichnete die Bürgermeisterin Cord Wellhausen, Pater Adalbert Dabrowski und Heinz Ruyter aus. Die Ehrungsrede können Sie hier nachlesen.

„Wenn der Wind der Veränderung weht, kannst du Mauern aufrichten oder aber Windmühlen bauen", sagt eine alte chinesische Volksweisheit. Für Angelika Mielke-Westerlage ist es keine Frage, welche Variante zu bevorzugen ist: "Wir wollen Windmühlen bauen und Meerbusch mit neuem Rückenwind nach vorn bringen", sagte sie. Im gerade vergangenen Jahr 2017 sei das schon überaus gut gelungen. Beispiele bestätigen das:

Die aufwändige Sanierung des Hallenbades wurde erfolgreich abgeschlossen, der Kostenrahmen von rund sieben Millionen Euro eingehalten.

Raum für Flüchtlinge

Die Unterbringung der seit dem Sommer 2015 eintreffenden Flüchtlinge habe die Stadt bestens im Griff. In die Flüchtlingsunterkunft am Hülsenbuschweg wurde für 200 Menschen Platz geschaffen, 3,3 Millionen Euro wurde in die vier Häuser investiert.

Die in Meerbusch zuziehenden jungen Familien finden gute Bedingungen vor. 65 Prozent der Kinder unter drei Jahren haben einen Betreuungsplatz, die Überdreijährigen sind gemäß Rechtsanspruch komplett versorgt. Für zwei Millionen Euro Bau- und Einrichtungskosten kam 2017 die neue Kita "Entdeckerknirpse" hinzu. Die Stadt, so gab die Bürgermeisterin zu bedenken, bezahle für den Betrieb der Meerbuscher Kindergärten inzwischen jährlich 10 Millionen Euro - nur rund 2,7 Millionen davon seien durch Elternbeiträge gedeckt.

Stichwort Kinder: Auch die Situation des Offenen Ganztags konnte 2017 spürbar verbessert werden. Die ehemalige Kämmerei am Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich wurde mit einem Kostenaufwand von 1,4 Millionen Euro umgebaut. Brüder-Grimm- und Mauritius-Schule stehen nun je vier neue Gruppenräume zur Verfügung. Das Bürgerbüro und die Außenstelle des Straßenverehrsamtes sind nun bürgerfreundlich unter einem Dach untergebracht.

Neues Gerätehaus für Büdericher Wehr

Für rund eine Million Euro bekommt der Löschzug Büderich ein neues Gerätehaus, das für die Einsätze und Herausforderungen der Zukunft beste Arbeitsbedingungen bietet. Im Sommer 2018 soll der Um- und Ausbau abgeschlossen sein.

Mut, so die Bürgermeisterin, habe die Stadt im Sommer 2017 bewiesen. "Als wir die Chance erhielten, mit der „Tour de France" 2017 das berühmteste Radrennen der Welt nach Meerbusch zu holen, haben wir nicht gezaudert, sondern alle Kräfte mobilisiert, damit das Vorhaben gelingt." Alle Beteiligten hätten sich - teils bis an die Grenzen des Machbaren - eingesetzt, damit das Großevent reibungslos über die Bühne gehen konnte. "Heute können wir hochzufrieden sagen: Das Abenteuer „Tour de France" wurde mit Bravour bestanden. Wir haben vielen tausenden Zuschauern am Straßenrand ein tolles Erlebnis geschenkt, und wir haben Meerbusch der Welt ein Stück nähergebracht. Genau so sollte es sein!"

Böhlerstraße endlich vor der Eröffnung

Als weitere positive Signale nannte Mielke-Westerlage den Baustart der Böhlerstraße, den Zugzug viele neuer Familien auf dem Ostara-Gelände in Osterath oder auf dem Böhler-Erweiterungsgelände und im Neubaugebiet Lötterfeld in Büderich. Die neue Dynamik auf dem Wohnungsbausektor gelte es nun, ins neue Jahr zu tragen. "Auch die Planung für das ehemalige Bauhofgelände an der Moerser Straße steht. Hier kombinieren wir gehobenes und preisgünstiges Wohnen nach einem ganz neuen Quartierskonzept."

Sogar im Jahrhundertprojekt "Bahnunterführung Osterath" habe es 2017 endlich einen Durchbruch gegeben. Im Dezember hatte der Rat die „Kreuzungsvereinbarung" mit Bund, Land und Bahn abgesegnet. "Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan." Gut 5,3 Millionen Euro aus dem Meerbuscher Stadtsäckel sind für das langersehnte und wichtige Projekt vorgesehen.

Bei aller Euphorie mahnte die Bürgermeisterin dennoch zu einem bedachten Vorgehen in der Stadtentwicklung. "Wir brauchen in Meerbusch nicht nur Zuzüge, sondern wir wollen auch den Meerbuschern, die bei uns nach einem Eigenheim oder einer bezahlbaren Wohnung suchen, Möglichkeiten bieten, in ihrer Heimatstadt zu bleiben. Das ist eine zentrale Aufgabe unserer weiteren Stadtentwicklungsplanung. Hier haben wir 2017 hoffnungsvoll begonnen, hier müssen wir 2018 mit Elan weiterarbeiten."

Dynamik in der Stadtentwicklung

Bis Ende des Jahres 2020 - so zitierte Mielke-Westerlage eine Modellrechnung des Landesministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr - würden in Nordrhein-Westfalen rund 400.000 zusätzliche Wohnungen benötigt. Dass dies unweigerlich auch für eine Kommune wie Meerbusch Auswirkungen habe, die in einer der sich am schnellsten entwickelnden Regionen des Landes vor den Toren Düsseldorfs liegt, stehe außer Zweifel.

"Wir wollen uns vor diesem Hintergrund aber nicht passiv unserem Schicksal fügen und - wie es mehrfach kritisch hieß - „in Meerbusch die Wohnungsprobleme Düsseldorfs lösen". Nein, wir wollen selbstbewusst das Zepter der Planungshoheit in der Hand behalten." Das gerade erarbeitete Stadtentwicklungskonzept „Meerbusch 2030" und eine dezidierte Wohnraumbedarfsanalyse sollen dabei die Richtschnur sein. Darin seien alle Ziele konkret formuliert. Das wichtigste: Meerbusch soll behutsam wachsen, ohne seinen Charakter zu verlieren.





15. January 2018



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