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Städtebaulicher Wettbewerb für die Gestaltung der Osterather Ortsmitte

Vorbildlich: Neues Quartier mit zukunftsweisenden Wohnformen bringt Leben ins Zentrum

 

Ein Filetstück der Osterather Ortsmitte steht zur Neugestaltung an: Mit der Aufgabe der jetzt noch von Flüchtlingen bewohnten ehemaligen Barbara-Gerretz-Schule und der später folgenden Verlagerung der Feuerwache zur Insterburger Straße steht mitten im Ort, in unmittelbarer Nähe von Einzelhandel Gastronomie künftig eine attraktive Fläche zur Verfügung, die große Chancen für die weitere Entwicklung Osteraths bietet. Die neue Bahnunterführung zwischen Meerbuscher- und Strümper Straße wird im Idealfall im Jahr 2023 fertig, wenn es keine oberirdischen Schranken mehr gibt, könnte die Feuerwache 2024 von der Hochstraße zur heutigen Hauptwache an die Insterburger Straße verlegt werden.

Wohnen mittendrin und fein raus

In drei Bauabschnitten soll im Herzen Osteraths ein neues Quartier entstehen, das vor allen der Altersgruppe 65plus zentrale, attraktive und barrierefreie Wohnmöglichkeiten bietet. 2021 könnte - wenn alle üblichen Planungsschritte absolviert sind - der erste Bauabschnitt beginnen.

Identitätsstiftende Elemente wie die Fassade der ehemaligen Barbara-Gerretz-Schule und der Steigerturm der Feuerwache sollen als Akzente erhalten bleiben. Der planerische Ansatz für das Quartier gilt als vorbildlich. Die Planung zielt nicht - wie sonst bei vielen Neubaugebieten üblich - in die freie Landschaft, sondern sie füllt die Ortsmitte mit neuem Leben.

In einem von der Stadt Meerbusch ausgeschriebenen Städtebaulichen Wettbewerb gingen elf spannende Entwürfe ein, die hochinteressante Perspektiven für die künftige Gestaltung dieses Filetstücks geliefert haben. Mit dem ersten Preis hat das Preisgericht mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und externen Experten das Büro Schultz-Cranberg Städtebau und Architektur aus Berlin belohnt, das seinen Entwurf gemeinsam mit dem Büro bbz Landschaftsarchitekten Berlin eingereicht hatte.

Zukunftsweisender Entwurf

Meerbuschs Technischer Beigeordneter Michael Assenmacher ist vom Siegerbeitrag begeistert: "Der Entwurf stellt zukunftsweisende Prinzipien von Stadtentwicklung in den Vordergrund." Der Bedarf an zentralem Wohnraum in Meerbusch und in Osterath sei immens - nicht nur bei älteren Menschen, die ihr großes Eigenheim aufgeben und sich verkleinern wollen.

Das neue Quartier sieht etwa 110 Wohneinheiten für rund knapp 200 Menschen vor. Geplant sind sowohl zwei- und dreigeschossige Mehrfamilienhäuser als auch Doppelhaushälften - allesamt mit Satteldächern, die sich gut in die Umgebung des Osterather Ortskern einfügen. Der Schwerpunkt soll nicht auf Autoverkehr, sondern auf Fußgängerbereich, Treffpunkte, viel Grün und kurze Wege für die Bewohner liegen. Einzelhandel, Gastronomie und Kirchen sind nur einen Steinwurf entfernt.

"Wir mussten uns in diesem Bereich mit vielen Details auseinadersetzen und mehrfach um die Ecke denken", berichtete Professor Dipl.-Ing. Joachim Schultz-Cranberg vom gleichnamigen Planungsbüro jetzt bei der Vorstellung des Siegerentwurfes vor der Meerbuscher Presse.

Zentraler Platz zur Begegnung

Kernstück seiner Quartierplanung ist ein zentraler Begegnungsplatz, der von den alten Platanen des Schulhofes gesäumt wird. "Die Bäume wollen wir sehr gerne erhalten. Der Platz bietet dann eine freie Sichtachse auf den Haupteingang des alten Schulgebäudes", so Schultz-Cranberg. Die Bausubstanz der Schule sei bestens, das Gebäude werde umgebaut. 15 Wohnungen hat das Büro hier in erster Entwurfsplanung untergebracht. "ich bin sicher, sie werden im Handumdrehn vergriffen sein." Drumherum liegen viele trapezförmige Baufenster, die interessante Gebäudezuschnitte zulassen. Ein großes Mehrfamilienhaus schirmt das kleine Wohngebiet vom bestehenden Parkplatz am Rewe-Markt ab, dazu gibt es Stellplätze in drei Tiefgaragen. Wie groß die Wohnungen im einzelnen werden, legt der Wettbewerbsentwurf noch nicht fest. "Hier muss man sehen, was der Markt verlangt", so Schultz-Cranberg.

Ist die politische Zustimmung erteilt, wird die Stadtverwaltung das Bauleitplanverfahren für das neue Quartier eröffnen. So weit ist es allerdings noch nicht. Auch die Öffentlichkeitsbeteiligung steht noch an.

Alle Ideen im Rathaus zu sehen

Im Ratssaal des Alten Osterather Rathauses an der Hochstraße 1 werden ab Samstag, 18. Februar, alle Wettbewerbsbeiträge öffentlich präsentiert. Bei der Eröffnung stehen Fachleute der Verwaltung für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Eröffnung Samstag, 18. Februar 2017, 11 - 14 Uhr
20. Februar 2017 bis einschließlich 1. März 2017
Montag bis Mittwoch 10-16 Uhr, Freitag 10-12 Uhr
(Altweiber und Rosenmontag geschlossen)





15. February 2017



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23. November 2017

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