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Bürgermeisterin Mielke-Westerlage beim NRW-Werkstatt-Projekt "StadtUmland.NRW" in Dortmund

Probleme wie Siedlungsdruck und Verkehr können nur durch regionale Kooperation gelöst werden

 

Weit mehr als ein Drittel aller deutschen Großstädte liegt in Nordrhein-Westfalen. Der so genannte "Metropolraum NRW" hat erhebliche Anziehungskraft und ist entsprechend dicht besiedelt - allerdings nicht gleichmäßig: In einigen bevorzugten Städten - so die aktuellen Prognosen - könnte das Bevölkerungswachstum in den nächsten 15 Jahren um 15 Prozent zunehmen, in den nächsten 25 Jahren sogar um 20 Prozent. Andere, wirtschaftlich weniger attraktive Regionen im Land leiden dagegen massiv unter Abwanderung und drohen auszubluten.

Die Auswirkungen solcher Prozesse auf die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung sowie auf die Wohnraumversorgung und Infrastruktur in den betroffenen Kommunen waren Thema der jüngsten Werkstatt "Zukunft StadtUmland", an der Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage jetzt auf Einladung von Michael Groschek, NRW-Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, teilnahm. Im Rahmen des Wettbewerbs "StadtUmland.NRW" können Kommunen im Verbund gemeinsam stadtgrenzübergreifende Zukunftskonzepte erarbeiten und dafür auf Fördermittel des Landes hoffen. Meerbusch ist Partnerstadt im "RegioNetzWerk" mit Düsseldorf, Duisburg, Krefeld, Ratingen und dem Kreis Mettmann.

"Wir profitieren von seiner exponierten Lage und der unmittelbaren Nachbarschaft zu Düsseldorf. Die Wohn- und Lebensqualität bei uns ist außerordentlich hoch", so die Bürgermeisterin. Durch die umliegenden Großstädte und die damit verbundene Verkehrsbelastung erfahre Meerbusch aber auch zunehmend Nachteile. Erschwerend hinzu komme die hohe Zahl von rund 15.000 eigenen Auspendlern und die außerordentliche hohe Meerbuscher Pkw-Dichte von 0,63 pro Einwohner. "Hier gilt es, gerade in Sachen Verkehr und Mobilität neue Strategien zu entwickeln. Das aber muss im Gleichklang mit unseren Nachbarn geschehen."

Von der Zusammenarbeit im "RegioNetzWerk" könne Meerbusch deshalb nur profitieren. "Mittlerweile haben alle erkannt, dass nicht der Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Kommunen die Region langfristig voranbringen kann, sondern nur eine enge Kooperation." Mit den Städten aus dem Netzwerk, insbesondere mit Düsseldorf und Krefeld, gebe es schon jetzt vielfältige Wechselbeziehungen. So sei es wichtig, möglichst frühzeitig zu erfahren, wie die Strategien der Partnerkommunen in Sachen Siedlungsentwicklung und Verkehr aussehen und das Verständnis für einander zu stärken. "Wir können Denkanstöße bekommen, voneinander lernen und ausloten, welche Potentiale wir gemeinsam nutzen können", sagt Mielke-Westerlage. "So kann man lokale Maßnahmen mit regionalen Zielen verbinden."

Bis April haben die Partnerkommunen im Rahmen des Wettbewerbs nun Zeit, gemeinsame Zukunftskonzepte im Bereich regionale Kooperation, Siedlungsentwicklung und Mobilität zu erarbeiten. Wer bereit ist zu kooperieren, darf auf Fördermittel des Landes für seine Projekte hoffen.





10. February 2017



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