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Meerbuscher Delegation vom Besuch in Shijonawate zurück

Leben in der Partnerstadt aus erster Hand kennengelernt: Nächster Schüleraustausch im August

 

Mit zahlreichen neuen Eindrücken sind Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage sowie ihre Stellvertreter Leo Jürgens und Jürgen Eimer von ihrem Besuch in der japanischen Partnerstadt Shijonawate heimgekehrt.

Disziplin ist alles

"Unsere Gastgeber haben uns diesmal viel Interessantes über das Betreuungs- und Schulsystem, die Aufgaben der Verwaltung, über die Arbeitswelt vermittelt", so die Bürgermeisterin. "Dazu haben wir aber auch viel über die Traditionen und den Lebensalltag in Japan erfahren." Die Arbeitsintensität und die strenge Ordnung in den Schulen, die makellose Sauberkeit auf den Straßen ohne jeden Abfallbehälter, aber auch die Disziplin und Genügsamkeit der Menschen, für die stets die Gemeinschaft im Vordergrund stehe, habe die Meerbuscher Besucher besonders beeindruckt.

Sehen und staunen

Auf dem offiziellen Programm der Reise standen unter anderem Gedankenaustausche mit Vertretern der Stadtverwaltung und des Stadtparlaments von Shijonawate, ein Besuch im Kindererziehungszentrum "Step Nawate" sowie in einer Grund- und einer Oberschule. "Gestaunt haben wir bei der Besichtigung des örtlichen Schulkantinenzentrum Hayashi", so die Bürgermeisterin. Aufgrund einer eigenen, unabhängigen Energieversorgung ist die Großküche in der Lage, im Katastrophenfall bis zu 15.000 Menschen zu beköstigen. Im Normalbetrieb werden von dort täglich 5.500 Schüler mit warmem Essen versorgt.

Wenn die Erde bebt

Bei einem Abstecher ins neue Einkaufszentrum "Aeon Mall Nawate" hatten Mielke-Westerlage und ihre Vertreter zudem Gelegenheit, sich über Einkaufsgewohnheiten und Stadtentwicklungspolitik in der Partnerstadt zu informieren. Den Alltag in Japan lernten die Meerbuscher dann - allerdings ungeplant - noch auf besonders lautstarke Weise kennen: In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Delegation im elften Stock ihres Hotels durch ein Erdbeben aus dem Schlaf gerissen. "Was für uns ein Riesenschrecken war, nahmen unsere Gastgeber ganz gelassen", so Angelika Mielke-Westerlage. "Beben bis zu dieser Stärke sind in Japan offenbar Routine."

Austausch der Schulen

Nach Gesprächen mit Shijonawates Bürgermeister Kazunori Doi und Vertretern der Schulverwaltung steht nun auch fest, dass im August erneut Schüler der Shijonawate-Oberschule ihre Altersgenossen am Meerbuscher-Gymnasium werden besuchen können. Die Schule ist im Rahmen eines landesweiten Umweltprojektes ausgezeichnet worden und hat auf diese Weise nochmals Gelegenheit, nach Europa zu reisen. Im nächsten Jahr soll dann die erste Reise von Meerbuscher Schülern nach Japan stattfinden.





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