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Stromkonverter: Kiesabbau darf Standort "Dreiecksfläche" nicht blockieren

Bürgermeisterin mahnt dringend Änderung des Regionalplans an

 

Nachdem das gerade vorgelegte, aktualisierte Standortgutachten für den geplanten Stromkonverter nun völlig überraschend wieder Osterath als zweite Standortvariante führt, hat sich Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage jetzt schriftlich mit der dringenden Bitte um eine Regionalplanänderung an die Mitglieder des Regionalrates sowie an Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Regierungspräsidentin Anne Lütkes gewandt. Es könne nicht angehen, das die eindeutig zu favorisierende, weit von der nächsten Bebauung gelegene Dreiecksfläche zwischen A57, Bahnlinie und Baggersee wegen Kiesabbauvorhaben als Standort in Zweifel gerate.

Dreiecksfläche am besten geeignet

Auch das aktualisierte Gutachten zeige, dass der Standort der Dreiecksfläche in Kaarst kriterienübergreifend der bestgeeignete sei, so die Bürgermeisterin. Der Standort sei dezentral gelegen und in der Umgebung kaum sichtbar. Zudem sei die Betroffenheit des "Schutzgutes Mensch" hier am geringsten.

Jetzt erneut Osterath als Standortalternative auf Platz zwei zu rücken, falls sich der Bau auf der Dreiecksfläche nicht realisieren lässt, sei inakzeptabel. "Die Fläche befindet sich in unmittelbarer Nähe des Ortseingangs und der ersten Wohnhäuser von Osterath", so die Bürgermeisterin. Die Umspannstation im Süden Osteraths bedecke schon jetzt eine Fläche von rund 18 Hektar.

Osterath schon jetzt belastet

Der Abstand zur Wohnbebauung am Pullerweg betrage im Mittel nur 350 Meter, am Ingerweg und Am Hagelkreuz seien es sogar nur 180 Meter. Auch aus diesen Gründen sei die Osterather Fläche im Standortgutachten von 2015 erst an sechster Stelle aufgeführt worden und später ganz aus dem Kalkül gefallen.

"Der Konverterbau auf der Kaarster Dreiecksfläche wird nur durch die fehlende Umwidmung im Regionalplan blockiert", erklärt Mielke-Westerlage. Selbst der Verband der Kiesbranche habe in seiner Stellungnahme zu der von Aprion bei der Bezirksregierung im Oktober 2016 beantragten Zieländerung zum Ausdruck gebracht, dass die Dreiecksfläche der mit Abstand bestgeeignete Standort sei und die Kiesindustrie das Areal nicht zwingend brauche.

Fairer Interessenausgleich nötig

"Mit dem Regionalplan Düsseldorf will der Regionalrat einen verlässlichen Rahmen für alle Fach- und Bauleitplanungen gewährleisten und zugleich einen überörtlichen Interessenausgleich sicherstellen", so die Bürgermeisterin. Dabei müssten wirtschaftliche und ökologische Ansprüche in Einklang gebracht werden. Deshalb müsste es Aufgabe des Regionalrates und der Bezirksplanungsbehörde sein, den Konverterstandort auf der Dreiecksfläche zu ermöglichen.

"Es ist den weit mehr betroffenen Anwohnern in Osterath nicht zu vermitteln, wenn der Regionalrat einen Standort, der durch die Autobahn 57, die Bahnlinie und einen Baggersee abgeschirmten Standort, der deutlich weiter von den nächsten Wohnhäusern entfernt ist, wegen des geplanten Kiesbabbaus nicht nutzen würde." Deshalb müsse der Regionalrat dem Antrag der Firma Amprion stattgeben und den Regionalplan erneut auslegen.





5. July 2017



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