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Gedenkstunde am Mahnmal für die deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger am 9. November  

Zeichen gegen das Vergessen - für Menschlichkeit und Toleranz


In der Nacht zum 9. November 1938 wurden überall in Deutschland Juden drangsaliert, misshandelt und ermordet. Jüdische Kulturstätten wurden zerstört, jüdische Geschäfte gingen in Flammen auf. Am 9. November jähren sich die schrecklichen Ereignisse der später so genannten "Reichspogromnacht" zum 79. Mal.

Aus diesem Anlass findet am Donnerstag, 9. November, um 18 Uhr am Mahnmal an der Kemperallee in Lank-Latum wieder eine öffentliche Gedenkstunde statt, deren Botschaft sich an alle Meerbuscherinnen und Meerbuscher richtet: "Wir setzen gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen, aber auch für Toleranz und Menschlichkeit in unserer Stadt", so Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage, die am Donnerstag die Gedenkrede halten wird. Jugendliche aus dem Religionskurs des Abitur-Jahrgangs des Mataré-Gymnasiums tragen unter Leitung von Pfarrer Wilfried Pahlke eigene Texte vor. Für die musikalische Begleitung sorgt die Leiterin der Städtischen Musikschule Meerbusch, Anne Burbulla.

Das Mahnmal des Künstlers Christoph Willemsen-Wiegmann wurde im Jahr 2003 zur Erinnerung an die deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger aus dem heutigen Meerbusch aufgestellt und ist seitdem jedes Jahr Schauplatz der Gedenkstunde.





6. November 2017



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