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Liebevoll, genussvoll, gnadenlos: "Spiel der Sinne" in der Stadtbibliothek

Oliver Steller spricht und singt Frauenlyrik vom 12. bis zum 20. Jahrhundert / Vorverkauf ab sofort

 

„Spiel der Sinne" heißt das aktuelle Programm von Oliver Steller, mit dem der Musiker, Sänger und Rezitator am Donnerstag, 21. September, 19.30 Uhr, in der Stadtbibliothek am Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich zu Gast ist. Begleitet vom Saxophonist Bernd Winterschladen aus Köln präsentiert Steller deutsche Frauenlyrik von 17 Dichterinnen. "Die Gedichte hat er in 25 Jahren zusammengetragen, für die Bühne bearbeitet und zum Teil vertont", so Bibliotheksleiterin Hildegard Bodden-Omar, die Steller nach Meerbusch geholt hat. "So ist ein lyrisch-musikalisches Programm entstanden, das ebenso scharfsinnig wie unterhaltsam ist. Ich freue mich drauf."

Der Abend beginnt mit dem ältesten deutschen Gedicht „Du bis min, ich bin din" aus dem Jahr 1180, von dem man lange Zeit annahm, ein Mann habe es geschrieben. Mittlerweile gilt es als gesichert, dass am Beginn der deutschen Dichtung eine Frau steht. Weiter geht es mit Anna Louisa Karsch, die heute ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Zu ihren Lebzeiten war sie sehr bekannt. Sie galt als erste deutsche Dichterin, die von ihrer Dichtung leben und ihre sechs Kinder ernähren konnte. 1842, mit 45 Jahren, schrieb Annette von Droste-Hülshoff das erste deutsche Gedicht, in dem eine Frau öffentlich aufbegehrt: "Am Turme". Weiter im Programm folgen Werke von Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Hilde Domin, Ina Seidel, Ingeborg Bachmann, Eva Strittmatter, Marie-Luise Kaschnitz, Ulla Hahn und vielen anderen.

„Die Themen der Dichtung sind jahrhundertelang die gleichen geblieben, verändert haben sich die Lebensbedingungen der Dichterinnen", sagt Oliver Steller. "Die Themen sind so alt wie die Dichtung selbst: Liebe, Natur, Tod und das Ich. Gedichte von Frauen sind liebevoll, genussvoll und gnadenlos."

Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro können ab sofort bestellt oder gleich in der Stadtbibliothek gekauft werden.

Kontakt: Telefon 02132 / 916-448 oder E-Mail stadtbibliothek@meerbusch.de





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