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Meerbuschs ''Leuchtturm des Lesens und Lernens'' ist fertig

Trotz Bruthitze: Hunderte Gäste bei der Eröffnung begeistert

Dieses Gebäude ist ein Meilenstein in Meerbuschs junger Stadtgeschichte, pünktlich zum 40. Stadtgeburtstag fertig: architektonisch intelligent und modern, energieoptimiert, annähernd am Passivhausstandard und natürlich hell, freundlich und funktional. Der Clou des blassgelb verklinkerten Hauses: die luftige Leseterrasse im zweiten Stock. Jetzt wurde die neue Stadtbibliothek am Franz-Schütz-Platz in Meerbuschs größtem Stadtteil Büderich feierlich eröffnet und eingeweiht. Hunderte Gäste waren dabei und zeigten sich vom neuen Anziehungspunkt am Platz begeistert.

Ein großer Tag für Meerbusch

"Heute ist ein großer und schöner Tag. Viele Menschen sollen kommen, sich umsehen, informieren und vielleicht auch ein wenig staunen", so Bürgermeister Dieter Spindler in seiner Eröffnungsrede. "Die neue Bibliothek erfüllt lange gehegte Wünsche und setzt einen Schlusspunkt hinter viele Jahre der Provisorien und Unzulänglichkeiten." Lange schon seien die beiden Büchereiräume gleich nebenan in der Kämmerei veraltet und vor allem viel zu eng gewesen. Kein Leseplatz, kein Aufenthalt, kein Raum für eine zeitgemäße Präsentation der Medien. "Schluss damit!"

Leiterin der Stadtbücherei Frau Bodden-Omar mit dem Schlüssel

Spindler hatte zur Eröffnung aber durchaus auch mögliche kritische Stimmen im Blick: "Sicherlich haben auch Sie die provokante Frage schon des Öfteren gehört: Brauchen wir heute tatsächlich noch Büchereien und Bibliotheken? Ich meine, nur wenige gesellschaftspolitische Fragen unserer Zeit sind mit einem solch unmissverständlichen Ja zu beantworten wie diese", stellte der Bürgermeister klar. Nur zu oft sei im Zeitalter von PC, Internet, IPod und Spielekonsole düster der „schleichende Tod des Buches" prophezeit worden. "Nichts davon ist eingetreten. Das Buch lebt und fasziniert!"

Bildung statt Medienfirlefanz

Dennoch müssten auch die Stadt und ihre politischen Verantwortlichen stets neu dafür Sorge tragen, dass Medienspektakel und allerlei kurzlebiger Firlefanz nicht die Oberhand über Kultur und Bildung gewinnen. "Ein Neubau wie dieser ist dafür ein klares Signal in die richtige Richtung! Ein Leuchtturm fürs Lesen, für einen weiten Horizont, für Bildung und Kultur in unserer Stadt Meerbusch."

Im Anschluss wurde das Gebäude von Pater Adalbert Dabrowski und Pfarrer Wilfried Pahlke feierlich eingesegnet. Die Bibel, so erklärte Pahlke, sei wie eine Bibliothek, in ihr stecke alles, was die menschliche Existenz bewege und betreffe. Deshalb würden selbstverständlich auch Bibeln in den Regalen des Hauses stehen. Klaus Klein, Architekt und Leiter des städtischen Immobilienservice, übergab strahlend den überdimensionalen Hausschlüssel an Bürgermeister, der ihn an Büchereileiterin Hildegard Bodden-Omar weiterreichte. Dann wurde mit den Kindern unter den Gästen das rote Absperrband durchtrennt und die Masse strömte voll Erwartungsfreude ins Haus. "Die Resonanz war bei allen Leuten rundum positiv, die Begeisterung groß", so Stadtsprecher Michael Gorgs.

Nach beschwingten Klängen mit der "Cartwheelers Jazzband" begann ein buntes Programm mit Musik, Pantomime, Kabarett, Erzählstunden und Führungen durchs Haus.

Im Eingangsbereich, der wie eine Nase auf den Platz hinausragt, finden die Besucher die Servicetheke und die Buchungsterminals, Sitzplätze zum Schmökern und ein breites Zeitschriftenangebot: Ein großer Kinderbereich im ersten Stock, ein Jugendbereich mit Bildschirmarbeitsplätzen und die Abteilung mit Erwachsenenliteratur präsentieren sich hell und einladend. Und das auf großzügig bemessener Fläche: Von 86 Quadratmetern verbessert sich die Bücherei in Büderich auf 615 Quadratmeter - ein Quantensprung.

Jetzt muss nur noch die Kundschaft kommen. In dieser Frage aber muss niemandem bange sein: Das große Interesse am Eröffnungstag weckt große Hoffnungen.

 

 


 






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24. September 2017



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