Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Dies ist Ihrer aktuelle Navigationsstand:
Start > Tourismus und Kultur, Sport und Freizeit > Meerbusch - hier spielt die Musik > Meerbuscher Geschichte auf der Spur

Topnavigation


zur Sprungnavigation
 

Hauptnavigation


zur Sprungnavigation

Inhaltsbereich

Meerbuscher Geschichte auf der Spur

Gut Dyckhof in BüderichSchlaglichter von den ersten Siedlern bis zum Bau der Rheinquerung

7000 v. Chr.
Auftreten der ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im Raum Meerbusch

55 v. Chr.
Beginn der römischen Eroberung des linken Rheinufers durch Caesar und damit Ende der vorgeschichtlichen, d. h. nicht durch schriftliche Quellen erhellten Zeit.

510 n. Chr.
König Chlodwig vereinigt die Franken unter seiner Herrschaft und besetzt die letzten ehemals römischen Gebiete am Niederrhein, so auch den Raum Meerbusch. Der erste fränkische Landesausbau beginnt.

1001
Erbauung der Burg Meer und Beginn der hochmittelalterlichen Rodungsarbeit in unserem Raum.

1166
Gründung eines Prämonstratenserinnen-Klosters auf Burg Meer durch Hildegunde von Meer.

1179
Anerkennung dieser Gründung durch Papst Alexander III.

1388-1392
Übergang von Burg, Stadt und Land Linn und damit auch des Raumes Meerbusch an den Erzbischof von Köln.

seit 1422
Belehnung des Herren von Büderich mit der Vogtei zu Büderich durch die Erzbischöfe von Köln.

1569
Die erste erzbischöflich-kölnische Visitation im Kurfürstentum Köln und damit in den Pfarreien Büderich, Lank und Osterath zeigt religiöse Missstände auf, reformatorisches Ideengut war jedoch in der Bevölkerung kaum verbreitet.

1618-1648
Dreißigjähriger Krieg, der auch wie die Kriegszüge am Ende des 17. und in der Mitte des 18. Jh. das Meerbuscher Gebiet stark in Mitleidenschaft zieht.

1794-1814
Besetzung und infolgedessen staatliche Einverleibung des linken Rheinufers durch Frankreich; Büderich, Langst, Lank, Osterath und Strümp sind französisch verfasste "Mairien".

1814/1815
Übergang des alten rheinischen Territoriums und damit des Raumes Meerbusch an Preußen.

1842
Zusammenlegung der Gemeinden Lank, Langst und Strümp.

1848/1849
Die allgemeinen revolutionären Unruhen erfassen die Meerbuscher Gemeinden nur in geringem Ausmaß.

1883
Im Zuge der Industrialisierung wird in Osterath die erste Dampfmaschine unseres Raumes in Betrieb genommen.

1898
Eröffnung der Rheinbahnstrecke Düsseldorf - Büderich - Osterath - Krefeld.

1910
Vereinigung der Gemeinden Lank und Latum.

1914-1918
Erster Weltkrieg, 322 Soldaten aus den Gemeinden Meerbuschs fallen.

1918-1926
Besetzung des linken Niederrheins durch Belgier und Franzosen; im Raum Meerbusch sind zeitweise über 6000 fremde Soldaten stationiert.

1929
Kommunale Neugliederung; Osterath und das Amt Lank werden Teil des Kreises Kempen-Krefeld; Büderich kommt zum Kreis Gevenbroich-Neuss.

1930-1932
Gründungen der NSDAP in Büderich, Lank und Osterath.

1933-1945
Drittes Reich und nationalsozialistische Herrschaft durchdringen auch das Alltagsleben der Meerbuscher Gemeinden.

1934
Auflösung des Judenfriedhofes in Osterath.

1939-1945
Zweiter Weltkrieg; Kriegszerstörungen auch in den Meerbuscher Gemeinden.

1941/42
Deportation von Juden des Raumes Meerbusch.

1945
Besetzung Büderichs, Osteraths und des Amtes Lank durch amerikanische Truppen.

1946
Ablösung der Bürgerausschüsse durch von der Militärregierung ernannte Gemeinderäte und Bürgermeister.

1947
Gründung von evangelischen Volksschulen in Büderich und Osterath zur Aufnahme der Kinder von Flüchtlingen und Vertriebenen.

1960
Erschließung von Gewerbegebieten in Strümp und Lank-Latum.

1964
Einweihung des Sportstadions am Eisenbrand in Büderich.

1966
Erstellung eines Generalverkehrsplans in der Gemeinde Osterath.

1969
Ratifizierung des Gebietsänderungsvertrages durch die Räte der Gemeinden Büderich, Osterath, Lank-Latum, Ossum-Bösinghoven, Strümp, Langst-Kierst, Nierst und Ilverich als Grundlage für den ins Auge gefassten gemeindlichen Zusammenschluss. Verabschiedung des hierfür maßgeblichen Kempen-Krefeld-Gesetzes durch den Landtag von Nordrhein-Westfalen.

1970
Das Kempen-Krefeld-Gesetz tritt in Kraft, die Stadt Meerbusch wird gegründet

1974
Der Landtag von Nordrhein-Westfalen beschließt die Auflösung der Stadt Meerbusch. Einweihung des "Städtischen Meerbusch-Gymnasiums". Die Stadt Meerbusch erwirkt beim Verfassungsgericht in Münster die Aussetzung des Auflösungsbeschlusses.

1976
Der Landtag von Nordrhein-Westfalen bestätigt die Existenz der Stadt Meerbusch.

1979
Überführung des "Städtischen Mataré-Gymnasiums" in die Trägerschaft der Stadt Meerbusch.

1988
erste gemeinsame Sitzung der Räte der partnerschaftlich verbundenen Städte Meerbusch und Fouesnant (Bretagne).

1989
Der Rat der Stadt Meerbusch beschließt die Einrichtung einer Gesamtschule.

1990
Die Stadt hilft Wittenberge und Blankenburg beim Neuaufbau der Kommunalverwaltungen und baut erste freundschaftliche Beziehungen auf.

Die Gesamtschule nimmt den Unterrichtsbetrieb im Gebäude der ehemaligen Hauptschule Büderich auf.

1994
Eröffnung des Kulturzentrums "Forum Wasserturm" in Lank.

In Osterath wird der neue Rathauspark seiner Bestimmung übergeben.

1995
In Lank wird der Grundstein für das neue Seniorenheim Malteser-Stift gelegt.

Mit einem großen Stadtfest feiert Meerbusch 25jähriges Bestehen.

Der Bau der A44-Rheinquerung auf Meerbuscher Gebiet bleibt umstritten. Während Bundesverkehrsminister Wissmann sich klar für einen Brückenbau über den Rhein ausspricht, wollen die Meerbuscher weiter für eine Volluntertunnelung kämpfen.

Eine wirtschaftliche Sanierung der Astrid-Lindgren-Schule in Büderich erweist sich als unmöglich. Das Gebäude ist hochgradig PCB-belastet. Der Abriss der Schule wird beschlossen, die Klassen ziehen zur Witzfeldstraße um.

Rund 3100 Ausländer können erstmals in der Geschichte der Stadt einen Ausländerbeirat wählen.

Im Sommer beginnt die Erweiterung der Gesamtschule in Büderich, 90 Realschüler ziehen nach Osterath um.

1996
In Büderich wird der Grundstein für das neue Behindertenwohnheim an der Holbeinstraße gelegt.

In Lank wird das Malteser-Stift eröffnet.

1997
Im Januar wird an der Hochstraße der Erste Spatenstich für die Ortskernsanierung Osterath gesetzt, zwei Jahre später sind die Arbeiten abgeschlossen.

Das Oberverwaltungsgericht genehmigt den Sofortvollzug der A44-Rheinquerung.

Mit Festtagen in Meerbusch und Fouesnant wird das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft gefeiert.

Am Johanniter-Stift in Büderich wird der Richtkranz hochgezogen.

1998
Die Stadtverwaltung wird reformiert. Sechs Fach- und vier Servicebereiche lösen die alte Ämterstruktur ab.

Bundesverkehrsminister Wissmann und NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement setzen den symbolischen ersten Rammschlag für den Bau der A44-Rheinquerung.

Die Stadtverwaltung eröffnet erstmals in der Geschichte Meerbuschs drei sogenannte "Bürgerbüros" die eine Vielzahl von Verwaltungsdienstleistungen aus einer Hand anbieten.

Mit einer großen Veranstaltungsreihe mit Kirchen und Schulen erinnert die Stadt an den 60. Jahrestag der "Reichspogromnacht".

Sogenannte "Planungszellen", gebildet aus 150 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern, setzen sich kritisch mit dem Vorhaben "Meerbusch-Mitte" auseinander.

1999
In Osterath beginnen die Bauarbeiten für die neue Reha-Klinik.

Die neuen Zweifachturnhallen der Maria-Montessori-Gesamtschule und der Realschule Osterath werden ihrer Bestimmung übergeben.

Mit Dieter Spindler (CDU) wählen die Meerbuscher erstmals in der Geschichte der Stadt einen Hauptamtlichen Bürgermeister, der in Personalunion Chef der Verwaltung und Vorsitzender des Rates ist. Spindler setzt sich in der Stichwahl gegen Lothar Beseler (SPD) durch und wird Nachfolger von Rolf Hapke.

Mit Blick auf das Ergebnis der "Planungszellen" entscheidet sich der Planungsausschuss, den Rahmenplan "Meerbusch Mitte" und damit den Bau einer Stadtmitte mit zentralen Funktionen aufzugeben.

2000
Nach der Premiere in Lank 1999 nimmt nun auch in Büderich erstmals ein Ortsbus der Rheinbahn, kurz der "BüB" genannt, Fahrt auf. Der Bus soll die Außenbezirke besser an die Stadtbahnlinie anbinden.

Neue Pläne zur Neugestaltung des Dr.-Franz-Schütz-Platzes werden geschmiedet, und ein "Realisierungswettbewerb" für die Bebauung wird ausgeschrieben.

Im Rahmen des Besuches einer Ratsdelegation in Fouesnant werden die ehemaligen Meerbuscher Bürgermeister Ernst Nüse, Dr. Lothar Beseler, Rolf Hapke und der Vater der Städtepartnerschaft Rolf Cornelissen mit der Ehrenbürgerschaft der bretonischen Stadt ausgezeichnet.

In Meerbusch wird ein Stadtelternrat gegründet, der sich als erstes um die Betreuungssituation von Kindern und den Schulbusverkehr kümmern will.

2001
Meerbusch beschließt, auf einigen Routen im Stadtgebiet in den Abendstunden und am Wochenende Taxibusse an Stelle der schwach besetzten Buslinien einzusetzen.

Das seit 144 Jahren ortsansässige Ostara-Werk in Osterath kündigt zum 30. Juni 2002 seine Schließung an.

Die Pfarre St. Pankratius feiert ihr 25-jähriges Bestehen.

In den Straßen Meerbuschs geht das neue "Saubermobil" auf die Jagd nach Unrat und Müll.

2002
Die Grundschulen in Meerbusch werden mit mobilen "PC-Inseln" ausgestattet.

Der evangelische Kindergarten Lank feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einer bunten Festwoche.

Am 1. Meerbuscher Saubertag rücken in allen Meerbuscher Stadtteilen fleißige eherenamtliche Helferinnen und Helfer überaus erfolgreich Müll, Unrat und Dreck zu Leibe.

150000 Menschen feiern die Verkehrsfreigabe der A 44-Rheinquerung Meerbusch Lank/Ilverich nach Düsseldorf rund um die Flughafenbrücke.

Im Rahmen der EUROGA 2002 präsentiert die Stadt Meerbusch verteilt über den Stadtteil Büderich einen Kunstweg mit Werken von Prof. Ewald Mataré und seinen Schülern, deren küstlerische und persönliche Lebenswege allesamt in unterschiedlichster Weise und Intensität mit der Stadt Meerbusch verbunden waren.







Link Zurück Link nach Oben Impressum Kontakt Newsletter Hilfe
18. November 2017



zur Sprungnavigation