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''Jumelage'' mit Fouesnant

Yachthafen in FouesnantFreundschaft zwischen Niederrhein und Bretagne

Die Städtepartnerschaft zwischen Meerbusch und dem bretonischen Fischerort Fouesnant war das Werk aufgeschlossener und europäisch denkender Bürgerinnen und Bürger. 1968 wurde die "Jumelage" durch Ratsmitglieder der Gemeinden Strümp und Fouesnant urkundlich besiegelt. Auf diese Weise ist diese deutsch-französische Verbindung älter als Meerbusch selbst. Die neugegründete Stadt trat 1971 als Nachfolgerin der Gemeinde Strümp in die Partnerschaft ein.

Partnerschaftskomitees auf beiden Seiten tragen die gemeinsamen Unternehmungen. Gruppen, Vereine und Institutionen, Menschen aller Altersgruppen und Schichten sorgen dafür, dass der Verkehr auf der rund tausend Kilometer langen Strecke zwischen beiden Städten rege fließt. Schulklassen, Familien, Feuerwehrleute, Landwirte, Chöre, Musiker und natürlich Sportler aller Disziplinen pflegen seitdem regen Austausch. Die "Jumelage", die 1992 folgerichtig auf weitere fünf Gemeinden des Canton de Fouesnant ausgedehnt wurde, hat offenbar Vorbildcharakter. 1987 erschien in einem Stuttgarter Verlag das erste Französisch-Lehrbuch "Etudes Francais" für deutsche Schüler mit einem Dialog zwischen einem Meerbuscher und einem Freund aus Fouesnant. "Bon jour, comment ca va?"

Am 13. Mai 1988 kamen die Räte beider Städte erstmals zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. 1997 wurde bei zwei großen Treffen in Fouesnant und Meerbusch das 30jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert. Der Meerbuscher Kulturkreis stiftete zum Jubiläum eine Stahlplastik des Osterather Künstlers Will Brüll. Die "Flügel der Freundschaft" stehen seit dem am Park-und-Ride-Platz Haus Meer. Eine kleinere Auflage der von Brüll als "Raumschwinge" konzipierten Arbeit dreht sich in Fouesnant im Atlantikwind. Im Mai 2000 gab es nach zwölfjähriger Pause eine Neuauflage der gemeinsamen Ratssitzung. Die Ideen für die gemeinsame Zukunft sind bei weitem nicht erschöpft.

In den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung unterstützten Rat und Verwaltung der Stadt Meerbusch die Stadt Wittenberge in Brandenburg und Blankenburg am Harz beim Aufbau neuer Rats- und Verwaltungsstrukturen. Die Pionierarbeit ist lange abgeschlossen, lockere freundschaftliche Bindung blieb erhalten. Über die städtische Musikschule entstand der Kontakt mit dem finnischen Kaustinen und dem dortigen Musikgymnasium. Gegenseitige Besuche und gemeinsame Konzerte wurden zur echten Bereicherung für beide Seiten. Seit 1979 pflegt der Stadtjugendring ein Austauschprogramm mit der israelischen Stadt Petach-Tikva bei Tel Aviv. Zahlreiche Meerbuscher Jugendliche haben inzwischen die Gelegenheit genutzt, mit israelischen Altersgenossen Freundschaft zu schließen. Der Austausch leistet einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung aber auch zur zwischenmenschlichen Begegnung junger Leute.





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19. November 2017



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