Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Dies ist Ihrer aktuelle Navigationsstand:
Start > Tourismus und Kultur, Sport und Freizeit > EUROGA-Kunstweg Mataré und seine Schüler > Konzeption des Meerbuscher EUROGA-Kunstweges

Topnavigation


zur Sprungnavigation
 

Hauptnavigation


zur Sprungnavigation

Inhaltsbereich

Konzeption des Meerbuscher EUROGA-Kunstweges

Professor Ewald Mataré ( 1887 - 1965 )Werke im öffentlichen Raum der Stadt Meerbusch

Professor Ewald Mataré ( 1887 - 1965 ) gehört zu den bedeutenden deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Er wirkte als Maler und Bildhauer. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er als Lehrer an der Kunstakademie Düsseldorf tätig und prägte in dieser Lebensphase maßgeblich den künstlerischen Lebensweg seiner Schüler. In Meerbusch-Büderich, wo Ewald Mataré von 1932 bis zu seinem Tode lebte und sein Atelier unterhielt, sind heute Werke aus seiner und seiner Schüler Hand zu sehen.

Im Rahmen des Kunstwegeprojektes der EUROGA 2002 plus hat die Stadt Meerbusch diese seltene Konzentration von Kunstwerken noch wesentlich erweitert. Als Teil des Stadtbildes werden die Arbeiten präsentiert und neu erfahrbar gemacht. Auf einem Rundgang durch den Stadtteil Büderich treten die Kunstwerke dem Betrachter in ihrer individuellen Originalität entgegen. Ihre räumliche Nähe erlaubt es dem Betrachter darüber hinaus, die Beziehung zwischen Lehrer und Schülern über die einzelnen Werke in einen inneren Zusammenhang zu stellen.

Beim Euroga-Profil “Regionale Kunst” geht es darum, einen Überblick über das zeitgenössische künstlerische Schaffen von Künstlerinnen und Künstlern zu geben, die in der Euroga-Region leben und arbeiten. Für die Selbstwahrnehmung der Region und für die Darstellung ihrer Potentiale nach außen ist das regionale künstlerische Schaffen ein wichtiges Thema. Dieses Kriterium war auch für das Meerbuscher Kunstwege-Projekt entscheidend: So hatten oder haben alle beteiligten Künstler eine besondere Beziehung zu Meerbusch, die über das “normale Lehrer-Schüler-Verhältnis” hinausgeht. Sie lebten oder leben noch in dieser Stadt, haben bewusst die Gemeinde und die Region erfahren. Dazu verbinden sich ihre Werke in besonderer Weise mit Meerbusch oder den hier lebenden Menschen.
Aber dieser Kunstweg hat auch eine darüber hinaus gehende Funktion:
Kunst im öffentlichen Raum ist durch ihre ständige Gegenwart charakterisiert, was allerdings mit einer allmählichen Abnahme der bewussten Wahrnehmung durch den vorbeigehenden Betrachter verbunden ist.
Dadurch, dass die bereits vorhandenen Werke im Rahmen der Kunstwege der EUROGA 2002 plus in einem bisher nicht dargestellten Zusammenhang gebracht und erweitert wurden, werden diese Werke neu entdeckt und ins bewusste Wahrnehmen der Passanten (zurück-) geholt. Die Stadt Meerbusch konnte mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen weitere zwei Kunstwerke von Mataréschülern erwerben und somit den Kunstweg nachhaltig erweitern.

Auch für die Zukunft hofft die Stadt Meerbusch, diesen Kunstweg mit Hilfe von Mäzenen und Sponsoren durch weitere Werke fortführen zu können. Dabei bleibt der Anstoß der EUROGA 2002 plus über dieses Jahr hinaus lebendig.







Link Zurück Link nach Oben Impressum Kontakt Newsletter Hilfe
18. November 2017



zur Sprungnavigation