Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 08/28/2008

Projekt „Büderich Süd“ lädt ein zum neunten Stadtteilfest
 
 
 
Musik vom Bosporus und Kuchen vom Rhein:
„Familien-Treff“ am Abenteuerspielplatz

Am Samstag, 6. September, 15 bis 18 Uhr, feiert das Projekt „Büderich Süd“ auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes am Badener Weg die achte Auflage seines beliebten Stadtteilfestes. Der städtische Sozialarbeiter Winfried Schäben und Erzieher Peter Leuchtenberg vom Abenteuerspielplatz haben im Vorfeld wieder erfolgreich Mitstreiter geworben. Ein ganze Reihe von Gruppen, Einrichtungen und ehrenamtlichen Helfern aus dem Büdericher Süden packen für das Fest mit an. Das alles geht nicht ohne „Abenteuerspielplatz-Allrounder“ Georg Vinzens, der in den letzten Tagen alle handwerklichen Voraussetzungen für ein gelungenes Fest geschaffen hat.

Diesmal steht das fest ganz im Zeichen türkischer Klänge. Mehmet und Mahmut laden mit „Türkce Canli Müsik“ zum Mitsingen und Mittanzen ein. die Mädchen des neu gegründeten „Tanzensembles Büderich Süd“ zeigen, was sie unter Leitung von Miriam Paladino gelernt haben. Clown „Killefiz“ unterhält das Publikum mit Späßen und Jonglage. Das Städtische Familienzentrum „Am Sonnengarten“, der Kindergarten „Lummerland“ und die Elternschaft des Abenteuerspielplatzes beteiligen sich mit Ständen und Spielangeboten. Erstmals wird es auch einen von den Jungen und Mädchen des Stadtteils selbst organisierten Kindertrödel geben.Mit der Kunsthandwerkerin Petra können die Festgäste eigene Kreationen aus Filz herstellen, Entertainer „Fünky“ bringt Live-Musik aus drei Jahrzehnten. Die Hüpfburg des Jugendamtes, eine Buttonmaschine, Grillstand, Cafeteria und viele Angebote sorgen für Kurzweil. Nicht zuletzt sind auch die Kinder und Jugendlichen aus der nahegelegenen „Böhler-Siedlung“ mit von der Partie.


Hintergrund:

Schon im Juli 1998 gab die Politik grünes Licht für das Stadtteilprojekt „Büderich Süd“. Bis dato war der Büdericher Süden in erster Linie vom Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt betreut worden - meist erst dann, wenn Jugendgerichtshilfe fällig war. Die Klientel: ausländische Jugendliche und junge Arbeitslose. Mit dem Stadtteilprojekt wurde die Hilfe erstmals gebündelt: Gezielte Sozialarbeit vor Ort, Familienbetreuung, freizeitpädagogische und Angebote soll die Identifikation der Jugendlichen mit ihrem Wohnort stärken und zur Eigeninitiative ermuntern. Inzwischen hat sich die Mischung aus Jugendhilfe- und Freizeitangeboten voll im Büdericher Süden etabliert. Das Stadtteilbüro am Badener Weg, das den Sozialarbeitern den Einsatz direkt am Ort des Geschehens erleichtern und den Jugendlichen die Hemmschwelle zur Behörde nimmt, wird als Anlaufstelle für Jugendliche und Eltern aus dem Viertel bestens angenommen.