Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 08/20/2007

I-Dötze nicht „bis ins Schultor“ chauffieren – Halteverbote beachten
 
 
 
Wildes Parken an Schulen gefährdet Kinder:
Verkehrsüberwacher greifen durch

Wie sich die Bilder gleichen: Kaum ist die neue Generation der Meerbuscher ABC-Schützen erfolgreich eingeschult, fällt der Startschuss: die allmorgendliche „Schul-Rallye“ für Vater, Mutter und Kind rollt an. Mittags folgt Etappe zwei. Bei Regen herrschen verschärfte „Wettbewerbsbedingungen“.

„Leider müssen wir immer wieder beobachten, dass etliche Eltern ihre Sprösslinge aus vermeintlichen Sicherheitsgründen mit dem Auto fast bis ins Schultor hineinchauffieren wollen“, sagt Arnd Römmler, im Rathaus unter anderem für die Überwachung des „ruhenden Verkehrs“ verantwortlich. Was für die „Autokids“ bequem ist, wird für die übrigen Schulkindern leicht gefährlich. Überwege und Gehsteige werden zugeparkt, Halteverbote ignoriert. Der Effekt: Rund um die Schulen herrscht „rush hour“. „Die meisten Kinder sind mit diesem Verkehrsaufkommen überfordert und reagieren häufig falsch. Das macht die Sache so heikel“, sagt Römmler.

Um die Kleinen auf dem Weg zum Unterricht und nach Hause zu schützen, hat die Stadt im nahen Umfeld nahezu aller Meerbuscher Grundschulen ein absolutes Haltverbot und Geschwindigkeitsbeschränkungen angeordnet. Die Empfehlungen des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung an die Eltern sind zudem eindeutig: Kinder nicht „bis ins Schultor“ fahren, sondern zu Fuß begleiten. Ist das Auto für den Schulweg unerlässlich, in ausreichendem Abstand zur Schule parken und den Restweg zu Fuß zurücklegen.

Beim wohlgemeinten Apell an die elterliche Vernunft aber wird es nicht bleiben. Die Ordnungsghüter der Stadt werden das Umfeld der Grundschulen ab sofort verstärkt überwachen. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Verwarnungsgeldern rechnen.