Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 01/29/2008

Zwischenbilanz der Ausstellung in der Alten Seilerei positiv
 
 
 
"In die Zukunft gedacht": Schon über
800 Besucher in den ersten zehn Tagen


Stadtarchivar Michael Regenbrecht ist hochzufrieden: Exakt 809 Besucher haben in den ersten zehn Tagen die Ausstellung "In die Zukunft gedacht - Bilder und Dokumente zur Deutschen Sozialgeschichte" in der Halle 9 der Alten Seilerei in Osterath besucht. 180 davon kamen allein am vergangenen Sonntag. Haupt- und Realschule Osterath, ein Geschichtsleistungskurs des Meerbusch-Gymnasiums, Gymnasialklassen aus Krefeld, Willich und Neuss oder auch die Dolmetscher-Schule Düsseldorf nutzten bereits die Gelegenheit, Führungen durch die Ausstellung zu buchen. Hinzu kommen Gruppen der Diakonie Meerbusch, des Meerbuscher Kulturkreises oder der Agentur für Arbeit. "Aber auch viele Familien und viele Einzelbesucher sind dabei", freut sich Regenbrecht. Auch wenn die Materie nicht ganz leicht zu verstehen sei, könnten sich auch Kinder ein Bild von den Lebensverhältnissen in früheren Zeiten machen. Ein Beispiel: die originalgetreu aufgebaute Arbeiterküche aus dem 19. Jahrhundert und die lebensecht gestalteten Figuren.

Die große Dokumentation erzählt sehr lebensnah deutsche Sozialgeschichte, die mit Bismarcks Sozialgesetzgebung begann. Fotos, Verträge, Gesetzestexte,





Briefe, Zeittafeln und Plakate schicken den Besucher auf die Reise durch die Zeit. Die Ausstellung zeigt aber auch, wie sich die Lebenswelt der Menschen in Deutschland von der Gesundheit über Ausbildung, Arbeit und Alter bis zum Zusammenleben der Geschlechter und Generationen mit dem Wandel der Sozialgesetzgebung verändert hat und weiterhin verändert. Ein eigener Teilbereich ist zudem der betrieblichen Sozialpolitik in heimischen den Unternehmen Ostara und Böhler gewidmet. Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 19. Februar in Meerbusch zu sehen. Der Eintritt ist frei.


Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 9–17 Uhr
Samstag bis Sonntag 10–17 Uhr
Montags und am 31. Januar 2008 geschlossen

Anmeldung für kostenlose Führungen:
Telefon 02132-769680
Mail:
sozialgeschichte_bmas@web.de
Führungen für Gehörlose und Hörgeschädigte nach Vereinbarung


www.meerbusch.de
www.ausstellung.bmas.de