Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 11/18/2005

Bürgermeister der Nachbarkommunen beim Verkehrsminister
 
 
 
Konsequente Überwachung aller Flugbewegungen vereinbart:
Künftig halbjährliche Treffen aller Beteiligten im Ministerium


Mit einer Reihe von Ergebnissen ist Bürgermeister Dieter Spindler vom Zusammentreffen der Bürgermeister der Flughafen-Anrainergemeinden bei NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke zurückgekehrt. Der Minister hatte die Verwaltungschefs eingeladen, um mit ihnen über die frisch erteilte, erweiterte Betriebsgenehmigung für den Flughafen Düsseldorf zu sprechen.

Dieter Spindler wies in der Runde nochmals deutlich darauf hin, dass insbesondere die jetzt genehmigte Zunahme des Nachtflugverkehrs um rund 80 Prozent in den sensiblen Zeiten nach 22 Uhr auf großen Unmut in Meerbusch gestoßen sei. Außerdem habe man in Meerbusch kein Verständnis für noch mehr Fluglärm in den frühen Morgenstunden am Wochenende.

Positiv bewertete Spindler die Bereitschaft des Ministers, das Maß der in der neuen Betriebsgenehmigung zugesicherten Flugbewegungen konsequent überwachen zu lassen. Zu diesem Zweck muss der Airport ab sofort am Beginn jeder Woche vorab alle geplanten Flüge melden und im Anschluss alle abgewickelten Slots dokumentieren. “Der Minister legt großen Wert darauf, dass dies transparent geschieht und auch veröffentlicht wird”, so Spindler.

Nachdrücklich forderte Spindler nochmals, dass Verstöße gegen die Betriebs-genehmigung und die bestehenden Nachtflugbeschränkungen konsequent geahndet werden. Dabei sprach er vor allem die bereits mehrfach von Meerbuscher Seite kritisierte, wachsende Zahl von verspäteten Maschinen nach 23 Uhr an. Minister Wittke sagte den Verwaltungschefs zu, Verstöße umgehend und spürbar bis hin zu einer Verschärfung der Flughafenauflagen zu sanktionieren. Dabei werde es nicht – wie bisher des öfteren geschehen – bei Abmahnungen bleiben.

Darüber hinaus wurde vereinbart, dass der Minister künftig halbjährlich zu einem Treffen mit den Bürgermeistern der Nachbarkommunen und Vertretern des Flughafens ins Ministerium einladen werde. In den regelmäßigen Runden solle dann auch geprüft werden, wie sich die Betriebsgenehmigung vor Ort auswirke.