Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 01/30/2007

Klasse: SMG-Schüler freuen sich über das neue Schulcafé
 
 
 
Umgestaltung des "PZ" gelungen: Übergabe mit
Staatssekretär Winands am 8. Februar

In einer bis dato in Meerbusch einzigartigen Zusammenarbeit von Stadt, Schulleitung, Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Eltern, Lehrern und Schülern ist am Städtischen Meerbusch-Gymnasium ein schöner Erfolg gelungen: Im Zuge der Umgestaltung des Pädagogischen Zentrums im Parterre der Schule wurde das neue Schulcafé gemeinsam entwickelt und fertig gestellt. Aus der vorher tristen Eingangshalle wurde ein Treffpunkt zum Wohlfühlen. Hier trifft man sich zum Plaudern, Arbeiten und Pause machen. Der erwünschte Effekt: Die gesamte Schule hat eine ganz neue Aufenthaltsqualität für Schüler und Lehrer gewonnen. Am Donnerstag, 8. Februar, wird das Café im Rahmen einer Feierstunde offiziell übergeben. Redner sind Hartmut Miksch, Präsident der Architektenkammer NRW, Günter Winands, Staatssekretar im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und Bürgermeister Dieter Spindler.

Die glückliche Fügung: Ein Anliegen der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen passte bestens zum Projekt in Strümp: Die Kammer möchte junge Menschen für die Belange ihrer gebauten Umwelt sensibilisieren. Dazu wurde vor einigen Jahren das Aktionsprogramm „Architektur macht Schule!“ gestartet. Dabei will die Kammer Schülerinnen und Schüler über Projekte und Unterrichtsreihen anregen, über Fragen des Wohnens, der Entwicklung ihres Stadtteils und über Möglichkeiten der Verbesserung ihrer täglichen Umgebung nachzudenken.www.architektur-macht-schule.de.

Teil des Aktionsprogramms ist die Veranstaltungsreihe „KidS - Kammer in der Schule“. Im Rahmen dieser Reihe initiiert die Architektenkammer Projekte an Schulen, in denen die Kinder und Jugendlichen unter Anleitung von Architekten, Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten selbstständig bauliche Problemzonen an ihren Schulgebäuden feststellen. Gemeinsam wird dann nach Lösungen gesucht. Finden sich Sponsoren und fließen - wie in Meerbusch - auch städtische Mittel, kann der Umbau beginnen. Das Meerbusch-Gymnasium war dafür ein idealer Einsatzort.