Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 10/20/2004

Mehr Service für die Fahrgäste – Mehr Qualität fürs Stadtbild
 
 
 
Transparenz in Glas und Stahl:
Neue Haltestellen machen
das Warten angenehm

Mehr Service, Bequemlichkeit und Sicherheit für die Fahrgäste, mehr Qualität für ein schöneres Stadtbild – das ist die Botschaft: Auf der Dorfstraße in Büderich haben die Bauarbeiten zur Neugestaltung von zunächst 13 Bushaltestellen begonnen. Der Technische Beigeordnete Michael Nowack und Planer Lothar Gineberg griffen zum Baustart zu Hacke und Schaufel (Foto).

Gearbeitet wird an den Haltepunkten des Flughafenschnellbusses SB 51 zwischen Ortseinfahrt Eisenbrand und Ortsausfahrt Grabenstraße. Im zweiten Schritt sind dann im kommenden Frühjahr weitere zehn Haltestellen der Linien 829 und 830 im Büdericher Süden an der Reihe. Das insgesamt rund 420.000 Euro teure Projekt wird mit Mitteln des Bundes und des Landes NRW zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gefördert.

Neue, beleuchtete Wartehallen aus Sicherheitglas und dunkelblau lackiertem Edelstahl mit sogenannten Faltgiebeldächern schützen die Fahrgäste vor Wind und Wetter. In jedem “Häuschen” gibt es drei bis vier Sitzplätze. Erfahrungen aus anderen Städten haben gezeigt, dass die Materialien haltbar und widerstandsfähig sind. Graffitis zum Beispiel sind leicht zu entfernen. Übersichtliche Säulen mit Meerbusch-Logo, Fahrplänen und Stadtinformationen runden den modernen Standard ab.

Die Haltestellen selbst werden behindertengerecht ausgebaut, erhöhte Bordsteine erleichertern auch Rollstuhlfahrern und Eltern mit Kinderwagen den Einstieg, Spezialsteine im Pflaster führen Sehbehinderte genau zur geöffneten Bustür. In Höhe der Grabenstraße wird zusätzlich eine Mittelinsel eingebaut, die das Überqueren der stark befahrenen Niederlöricker Straße erleichtert. Verkehrssichernde Ausbauten wird es im zweiten Abschnitt unter anderem auch an der Bushaltestelle am Johann-Wienands-Platz geben, die von Schülern der Maria-Montessori-Gesamtschule stark genutzt wird. Die Bauleitung hat die Stadt an die Verkehrsingenieure des Kölner Planungshauses Südstadt vergeben.

Die beiden neueren Wartehäuschen mit sogenannter Citylight-Werbung, die jetzt noch in Höhe des Dr.-Franz-Schütz-Platzes an der Dorfstraße stehen, werden bis auf weiteres häßliche Exemplare in Lank ersetzen. Die beiden ersten Bauabschnitte in Büderich sind der Einstieg in eine großflächig geplante Stadtbilderneuerung nach einheitlichem Erscheinungsbild oder auch neudeutsch “corporate design”. “Daran soll jeder erkennen: Aha, hier bin ich in Meerbusch”, sagt Stadtpressesprecher Michael Gorgs. Langfristig soll auch das über Jahrzehnte zusammen getragene Sammelsurium von unterschiedlichen Fahrradständern, Wartehäuschen, Straßenpollern und Laternenmasten zu einem harmonischen Stadtbild vereinheitlicht werden.

Die ersten vier Haltestellen an der Dorfstraße sollen vor Weihnachten komplett fertig sein.