Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 01/27/2003

Am Strümper und am Lanker Busch muss gerodet werden
 
 
 
Eschen, Erlen und Winterlinde
ersetzen marode Pappeln

Alte Pappeln bescheren den Stadtgärtnern des Fachbereichs Grünflächen weiterhin reichlich Arbeit – und zumeist muss dabei die Motorsäge ran.
Denn die großen Teils in den Kriegs- und Nachkriegsjahren zur schnellen Holzbeschaffung gepflanzten Bäume sid vielfach nicht mehr standsicher, leiden unter Stammfäule oder sind brüchig im Geäst. In den nächsten Tagen ist ein Pappelbestand am Strümper Busch nahe der St.-Mauritius-Therapieklinik an der Reihe. Die gefällten Bäume werden wie immer großzügig ersetzt: Rund 3.000 Eschen, Winterlinden, Hainbuchen und Vogelkirschen pflanzen die Stadtgärter im Frühjahr.

Ähnlich schlecht steht es um einen Pappelbestand am Lanker Busch nahe des Sportplatzes Pappelallee. Auf einer Fläche von rund einem Hektar sind die etwa 50 Jahre alten Bäume brüchig. In den nächsten Tagen beginnen die Rodungsarbeiten. Auch hier wird anschließend wieder aufgeforstet. “Der Bruchuntergrund ist extrem feucht. Deshalb werden wir dort standortgerecht Eschen und Erlen nachpflanzen”, so der Leiter des Fachbereichs Grünflächen, Rolf Schmidt.