Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 06/27/2006

Neuer Kanal zwischen Alter Kirchweg und dem Apelter Feld
 
 
 
Dreieinhalb Monate Arbeit:
Mehr Stauraum für Regen- und Abwasser

Zwischen dem Bahnübergang am Friedhof und dem Alten Kirchweg in Büderich stehen in den kommenden dreieinhalb Monaten umfangreiche Kanalbauarbeiten an. Dabei wird der Stauraumkanal entlang des Friedhofweges um rund 570 Meter verlängert. Wie immer geht es dabei unter anderem darum, bei starken Niederschlägen anfallendem Wasser Herr zu werden, damit es im Kanalnetz nicht zu Rückstauungen kommt. Die neuen Rohrleitungen werden in Höhe des hinteren Friedhofseingangs an das vorhandene Netz angeschlossen. Am Friedhofsweg entlang wird das von der Stadt beauftragte Tiefbauunternehmen in offener Bauweise auf einer Strecke von 360 Metern Betonrohre ins Erdreich legen. Die Rohre haben einen Druchmesser von zwei Metern.

Technisch aufwändiger werden die Tiefbauarbeiten im Büdericher Ortsbereich: Vom Alten Kirchweg, Ecke Dückersstraße unter der Dorfstraße hindurch bis etwa 100 Meter in den Friedhofweg hinein muss ein Abwasserkanal mit einem Durchmesser von 1,60 Meter verlegt werden. Das ganze funktioniert im sogenannten unterirdischen hydraulischen Vortrieb, damit der Verkehr auf der Straße nicht unntöig behindert wird. In Höhe der Dückersstraße wird lediglich ein Schacht gebaut, von dem aus die Rohre mit einer Vorpressmaschine durchs Erdreich getrieben werden können.

Behinderungen wird es aller Voraussicht nach nur entlang des Friedhofweges geben, wo die Kanalrohre offen verlegt werden. “Dort müssen wir den Weg abschnittsweise sperren”, so Bauleiter Hans Tewordt vom Fachbereich Straßen und Kanäle im Technischen Dezernat der Stadt. Besonders achten sollten die Anwohner auf ihre Kinder, da in der Nähe von Baumaschinen oder an den Gruben erhöhte Gefahr drohe.

Wie immer werde möglichst schonend gearbeitet: “Wir bemühen uns, die Beeinträchtigungen und Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer bzw. für die Anlieger so gering wie möglich zu halten”, versichert Tewordt.