Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 03/07/2003

Gleichstellungsbeauftragte wollen mehr weibliche Straßennamen
 
 
 
Bedeutende Frauen ins rechte Licht rücken

Der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Kreis Neuss will lokal bedeutende Frauen bei der Namensgebung für Straßen und Plätze besser berücksichtigt wissen. “Bisher sind im gesamten Kreisgebiet verhältnismäßig wenig Straßen und Plätze nach Frauen benannt”, so Meerbuschs Gleichstellungsbeaufragte Ingeborg Heinze. “Das soll sich ändern. Mit unserem Projekt wollen wir gezielt Frauen aus Kunst, Kultur und Geschichte in den Blickpunkt rücken.”

Jetzt können alle Bürgerinnen und Bürger Namensvorschläge einreichen - nach Möglichkeit mit kurzer Beschreibung zu Person und Leben. Gesucht werden insbesondere Frauen, die auf lokaler Ebene außergewöhnliches geleistet haben. Hinweis: Bei der Vergabe von Straßennamen gilt es bislang als ungeschriebenes Gesetz, dass nur verstorbenen Persönlichkeiten berücksichtigt werden.

Vorschläge können eingesandt werden an die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Meerbusch, Ingeborg Heinze, Postfach 1664, 40641 Meerbusch. Gerne werden die Hinweise auch per E-Mail (ingeborg.heinze@meerbusch.de) oder Fax 02150 / 916-100 entgegengenommen. Wer seinen Namensvorschlag persönlich besprechen möchte, kann unter Telefon 02150 / 916-199 einen Gesprächstermin vereinbaren.

Die besten Vorschläge werden in eine Broschüre aufgenommen, die nach Abschluss des Projektes den zuständigen politischen Gremien vorgelegt wird.