Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 08/12/2003

Hochbauten der Stadt wachsen auch in den Ferien zügig weiter
 
 
 
Von Gerätehaus bis Sporthalle:
Vier Projekte sehen der Einweihung entgegen

Claus Klein, Architekt und Leiter des städtischen Service Immobilien, konnte sich in diesen Tagen zufrieden in den wohlverdienten Urlaub verabschieden: Alle vier aktuellen Hochbauprojekte des Technischen Dezernates der Stadt laufen planmäßig – trotz Hitze und Ferienzeit.

Für Bürgermeister Dieter Spindler war es vor knapp zwei Jahren so etwas wie ein Ehrenwort unter Männern: Bei der Übergabe des neuen Löschfahrzeugs 8/6 zum Oktoberfest der Feuerwehr 2001 versprach er den Strümpern ein neues Gerätehaus, ein Jahr später waren die Planungen abgeschlossen und der Erste Spatenstich wurde gesetzt. Nach dem Richtfest Mitte Mai streben die Arbeiten am Kaustinenweg nun der Fertigstellung entgegen. Alle Installationen sind erledigt, die Hallentore eingebaut. Noch in den Sommerferien sollen die Fassaden fertig und der Estrich in die Hallen eingebracht werden. Anschließend kommen die Fliesenleger und die Maler. Der Fachbereich Straßen und Kanäle hat inzwischen begonnen, Parkplätze und Zufahrten zu bauen. Ende Oktober soll das rund 900.000 Euro teure neue Gerätehaus mit Halle für vier Einsatzfahrzeuge, mit Umkleide-, Sanitär- und Gemeinschaftsräumen eingeweiht werden.

Auf optimale Sportmöglichkeiten dürfen sich die Kinder von Mauritius- und Brüder-Grimm-Schule in Büderich freuen. Zu Beginn des neuen Schuljahrs soll die neue Sporthalle fertig sein. Derzeit sind Installateure und Maler bei den restlichen Arbeiten. Auszubildende des städtischen Fachbereichs Grünflächen gestalten die Außenanlagen. Rund 1,1 Millionen Euro investiert die Stadt an der Büdericher Allee.

1,3 Millionen Euro fließen in den Erweiterungsbau der Grundschule Bovert, der Schülern und Lehrern unter anderem vier neue Klassenräume und endlich auch eine eigene Aula bescheren wird. Die Bauverzögerungen des Frühjahrs und die folgende Insolvenz des zunächst beauftragten Bauunternehmens sind vergessen. Jetzt gehen die Arbeiten mit neuem Partner zügig voran. Das Dach ist gedeckt, die Leitungen für Heizung, Strom. Wasser und Abwasser sind verlegt. Derzeit sind die Putzer am Werk, anschließend rücken Fliesenleger und Maler an. “Wir sind guten Mutes, dass der Neubau nach den Herbstferien übergeben werden kann”, sagt Claus Clein.

Bis Ende des Jahres sollen auch die Eichendorff-Grundschüler in Osterath ihre neuen Räume beziehen können. Die Baustelle lief bislang wie geschmiert. Nach nur
Viereinhalb Monaten wurde im Juli Richtfest gefeiert, jetzt beginnen die Ausbauarbeiten im Inneren des Gebäudes, außen wird der Klinker angebracht. Rund 1,25 Millionen Euro fließen in den Neubau, der marode, über 30 Jahre alte Pavillonbauten ersetzt.