Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 09/22/2004

Stadt und “Welt-Läden” aus Meerbusch werben Samstag gemeinsam
 
 
 
Ein Jahr “Meerbusch-Kaffee”:
Auf dem Büdericher Markt gratis probieren

Die Stadt Meerbusch und das Netzwerk der Meerbuscher “Welt-Läden” werben mit vereinten Kräften für die Idee des Fairen Welthandels. Anlässlich der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderten “Fairen Woche 2004” sind beide am kommenden

Samstag 25. September 2004, ab 8 Uhr
auf dem Büdericher Wochenmarkt auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz

mit einem gemeinsamen Stand vertreten. Die Welt-Läden präsentieren ihr komplettes Warenangebot von fair gehandeltem Honig über Kakao, Tee, Gewürze, Schokolade, Orangensaft oder Kunsthandwerk. Im Mittelpunkt des Vormittags aber steht diesmal der “Meerbusch-Kaffee”. Seit genau einem Jahr wird der Kaffee in den Bürgerbüros der Stadt und den Welt-Läden verkauft, 1.600 Pakete gingen seitdem über den Ladentisch. Auf dem Markt am Samstag wird der Kaffee gratis zum Probieren ausgeschenkt. Auch Bürgermeister und Schirmherr Dieter Spindler wird zeitweise am Stand heiße Tassen verteilen. Zusätzlich gibt es eine Auswahl der Meerbusch-Souvenirs vom Baseball-Cap bis zur Radwanderkarte zu kaufen.


Stichwort Fairer Handel

Was ist der Faire Handel? Die Antwort ist im Prinzip ganz einfach.

Der Faire Handel
    • ermöglicht den benachteiligten Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika eine Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen;
    • steht für partnerschaftliche und verlässliche Handelsbeziehungen;
    • stellt die Menschen in den Mittelpunkt und fördert soziale Gerechtigkeit
    • setzt sich ein für den schonenden Umgang mit der Natur und den natürlichen Lebensgrundlagen;
    • nimmt Stellung zu den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im internationalen Handel.

Doch das ist noch nicht alles: Informationen und Bildungsangebote gehören ebenfalls zum Fairen Handel. Der Faire Handel mit Kaffee, Tee, Gewürzen, Honig, Schokolade, Orangensaft, Bananen oder Kunsthandwerk bietet eine konkrete Handlungsalternative.