Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 08/30/2005

Projekt “Büderich Süd” lädt ein zum sechsten Stadtteilfest
 
 
 
Mit Jonglage und Zauberei: Buntes
“Sommer-Revival” am Abenteuerspielplatz

Mit einem bunten Fest auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes am Badener Weg feiert das Stadtteilprojekt “Büderich Süd” nächsten Samstag, 3. September, ab 15 Uhr die Wiederkehr des niederrheinischen Sommers.

Die städtische Sozialpädagogin Beate Enzel, Sozialarbeiter Winfried Schäben und Erzieher Peter Leuchtenberg vom Abenteuerspielplatz haben im Vorfeld wieder erfolgreich geworben. Eine Vielzahl von Gruppen, Einrichtungen und ehrenamtlichen Helfern aus dem Büdericher Süden packen für das Fest mit an. Das alles geht nicht ohne “Abenteuerspielplatz-Allrounder” Georg Vinzens, der in den letzten Tagen alle handwerklichen Voraussetzungen für ein gelungenes Fest geschaffen hat.

Die Jugendfarm “Arche Noah”, der Städtische Kindergarten “Am Sonnengarten”, die Polizei Meerbusch und die Elternschaft des Abenteuerspielplatzes beteiligen sich mit Ständen und Spielangeboten. “Wir finden es toll, dass gerade auch die Eltern unserer Kinder mit so viel Engagement bei der Sache sind”, so Beate Enzel. “Dieses Jahr haben wir ein richtiges Action-Fest.” Mit der Kunsthandwerkerin Cathrin Krüger können die Festgäste eigene Kreationen aus Filz herstellen, Entertainer “Fünky” bringt Live-Musik aus drei Jahrzehnten. Künstler “Killefitz” alias Bernd Mittelstädt zeigt Jonglage und Zauberei, das Team des Spielmobils schminkt die Kinder. Die Hüpfburg des Jugendamtes, eine Buttonmaschine, Cafeteria und viele Angebote sorgen für Kurzweil. Nicht zuletzt sind auch die Kinder und Jugendlichen aus der nahegelegenen “Böhler-Siedlung” mit von der Partie. Erstmals wurden in diesem Jahr auch jede Menge Preise für eine Tombola zusammengetragen.




Hintergrund:

Im Juli 1998 gab die Politik grünes Licht für das Stadtteilprojekt “Büderich Süd”. Bis dato war der Büdericher Süden in erster Linie vom Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt betreut worden - meist erst dann, wenn Jugendgerichtshilfe fällig war. Die Klientel: ausländische Jugendliche und junge Arbeitslose. Mit dem Stadtteilprojekt wurde die Hilfe erstmals gebündelt: Gezielte Sozialarbeit vor Ort, Familienbetreuung, freizeitpädagogische und Angebote soll die Identifikation der Jugendlichen mit ihrem Wohnort stärken und zur Eigeninitiative ermuntern. Inzwischen hat sich die Mischung aus Jugendhilfe- und Freizeitangeboten voll im Büdericher Süden etabliert. Das Stadtteilbüro am Badener Weg, das den Sozialarbeitern den Einsatz direkt am Ort des Geschehens erleichtern und den Jugendlichen die Hemmschwelle zur Behörde nehmen sollte, wird als Anlaufstelle für Jugendliche und Eltern aus dem Viertel bestens angenommen.