Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 02/13/2006

An Werktagen gehen jetzt nachts die Straßenlaternen aus
 
 
 
Weniger Licht – weniger Kosten: Stadt
spart “im Schlaf” 50.000 Euro pro Jahr ein

Die Losung ist denkbar einfach: Wer schläft, braucht kein Licht. So werden in der Nacht von Montag, 13., auf Dienstag, 14. Februar, um punkt 1.30 Uhr erstmals in allen Stadtteilen Meerbuschs die Straßenlaternen ausgeschaltet. Um 4 Uhr morgens, wenn die ersten Frühaufsteher die Straßen bevölkern, gehen die Lampen dann wieder an. Die neue Regelung gilt fortan montags bis freitags. Die Wochenenden, an denen auch in den Nachtstunden mehr Menschen unterwegs sind, wurden ausgespart. Die Hauptverkehrsverbindungen – also Bundes-, Landes- und Kreisstraßen – bleiben grundsätzlich an allen Tagen beleuchtet.

Auch konkrete Ausnahmergelungen sind eingeplant. So werden die Laternen in den Nächten zwischen den Karnevalstagen, von Ostersonntag auf Ostermontag, an Weihnachten und in der Silvesternacht nicht abgeschaltet, um Nachtschwärmern und Spätheimkehrern entgegen zu kommen. Das gleiche gilt auch für die Schützenfesttage in den einzelnen Stadtteilen - beispielsweise zu Pfingsten in Büderich.

Die Energiespar-Aktion, die dem Vorbild anderer Kommunen folgt, wurde im Laufe der Haushaltsberatungen für das Jahr 2006 vom Stadtrat beschlossen und jetzt umgesetzt. Insgesamt will die Stadt durch das Abschalten der Laternen pro Jahr bis zu 50.000 Euro sparen. Die Lampen, die fortan nicht mehr die ganze Nacht über brennen, werden gemäß Straßenverkehrsordnung nach und nach mit rot-weiß-roten Banderolen markiert. Laternen, die in Halteverbotszonen stehen, brauchen keine Kennzeichnung.