Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 06/25/2003

Dr.-Franz-Schütz-Platz: Stadtmarketing-Gruppe diskutierte mit Planern
 
 
 
In der Sache einig, in baulichen Fragen
geteilter Meinung: Weitere Mitarbeit möglich

“Im Grunde liegen wir gar nicht so weit auseinander”, erklärte Manfred Korn, Sprecher des Stadtmarketing-Teams “Dr.-Franz-Schütz-Platz”. Eine Bebauung und Gestaltung des zentralen Büdericher Platzes, die höheren Nutzwert und verbesserte Aufenthaltsqualität bringe, sei einfach fällig. In der Frage, wie das geplante Büro- und Geschäftsgebäude im Ortszentrum platziert werden könnte und wie hoch es sein soll, konnten die Marketing-Gruppe und die Planer der Stadtverwaltung allerdings wie erwartet keine Einigkeit erzielen. Das Team hatte seine Idee von einer rechtwinkligen, zur Theodor-Hellmich-Straße hin geöffneten Bebauung bereits im Planungsausschuss vorgetragen und auch im Rahmen der neuerlichen Bürgerbeteiligung eingebracht. Jetzt hatte díe Gruppe Gelegenheit, in lockerer Runde mit dem Technischen Beigeordneten Michael Nowack und Planer Harald Kirsten alle Fragen rund um die Platzgestaltung zu diskutieren. Am 10. Juli wird der Planungsausschuss über die Bedenken und Anregungen entscheiden.

Michael Nowack kündigte an, dass die Verwaltung das Bauleitplanverfahren für den Schütz-Platz bis zu den Sommerferien im Planungsausschuss und Rat verabschieden wolle. Angesichts des jüngsten Haushaltsengpasses sei aber erst nach 2004 mit einem Baubeginn zu rechnen.

Für die Stadt, so betonte Harald Kirsten, sei es nach wie vor entscheidend, in direkter Anbindung an die Dorfstraße einen “gefassten”, das heißt räumlich begrenzten Platz mit Gastronomie und Geschäften zu schaffen. Das neue Büro- und Geschäftshaus müsse allerdings dem Zentrumscharakter des Platzes Rechnung tragen. Deshalb habe sich der Architekt auch am First des benachbarten Bankgebäudes orientiert und die Höhen der angrenzenden Gebäudetrakte dann stufenweise gesenkt. “So entsteht ein harmonisches Bild.” Außerdem müsse nach den Vorgaben der Denkmalschutzbehörde auch das 1937 errichtete Gebäude der heutigen Kämmerei mit Bürgerbüro einbezogen werden. So sei nach langen Überlegungen die aktuelle Gebäudeformation entstanden.

Michael Nowack bot der Marketing-Gruppe an, dennoch weiter an der Platzgestaltung mitzuarbeiten. Da eine Verwirklichung des im Plan verzeichneten zweiten Bauabschnitts derzeit nicht absehbar sei, müssten auch für die freie Fläche zwischen Kämmerei und Büdericher Allee Ideen her. Besonders für Jugendliche sollen hier interessante Nutzungen entstehen.