Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 07/06/2006

Senioren-Ratgeber der Stadt jetzt in neuer Auflage erschienen
 
 
 
Lebensnahe Tipps vom barrierefreien
Wohnen bis zum Diebstahlschutz

“Gut leben, wo das Leben ist” – Die Info-Broschüre der Stadt für Seniorinnen und Senioren ist in neuer Auflage erschienen. Hildegard Hinsberger und Norbert Lickes vom Fachbereich Soziale Hilfen haben den Wegweiser erstellt, der jetzt kostenlos in den Bürgerbüros der Stadt, aber auch in Altenheimen und –tagesstätten verteilt wird.

Auf gut 50 Seiten finden ältere Menschen viele praktische Tipps und Anregungen für den Alltag. Das Heft gibt einen Überblick über die vielfältigen Beratungs- und Hilfsdienste der Stadt, des Rheinkreises Neuss sowie der Kirchen, Vereine und Verbände der Freien Wohlfahrtspflege. Wer praktische oder finanzielle Hilfe braucht, erfährt kurz und knapp, wo und wie man vom Schwerbehindertenausweis bis zur Telefonkostenermäßigung Unterstützung beantragen kann. “Der Großteil der älteren Generation möchte heute aktiv am Leben teilnehmen, die Freizeit sinnvoll gestalten”, weiß Norbert Lickes. Deshalb enthält der Wegweiser neben Informationen zur Alten- und Krankenpflege oder über seniorengerechtes Wohnen auch Tipps zum Kultur-, Sport- und Bildungsangebot in Meerbusch.

Gerade alte Menschen sind häufig Zielgruppe Krimineller. Ein eigenes Kapitel gibt deshalb Ratschläge, wie man sich vor dubiosen Geschäftemachern an der Haustür oder vor Dieben und Einbrechern schützt. Auch Senioren haben unliebsamen “Papierkram” zu erledigen: So finden sich im neuen Heft auch hilfreiche Hinweise zur Patientenverfügung, zum richtigen Aufbewahren von Dokumenten oder zur Testamentserstellung und allen Erbschaftsfragen.

Die Interessen der Altersgruppe über 65 sind allein schon durch die Entwicklung der Altersstruktur in Meerbusch zunehmend ins Blickfeld von Politik und Verwaltung gerückt. “Viele Menschen bemühen sich in Meerbusch darum, dass es unseren Senioren gut geht. Daran arbeiten wir konstruktiv weiter, um für die Zukunft bestens vorzusorgen”, so Bürgermeister Dieter Spindler. Wichtig sei es aber auch, die bestehenden Hilfsangebote bei den alten Menschen gut bekannt zu machen. “Der Seniorenwegweiser ist dabei ein nützlicher Baustein.”