Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 05/18/2006

Rademacher GmbH: Erster Großauftrag von der Stadt Omsk
 
 
 
Lank-Latumer Leuchten erhellen Sibirien:
Bürgermeister empfing Russen im Rathaus

Wer hätte das gedacht?: Straßenlaternen “made in meerbusch” werden schon bald im fernen Sibirien leuchten. In Spezialcontainern hat der Lank-Latumer Leuchtenhersteller Rademacher jetzt die ersten 250 Lampen des Modells “Hardline” auf die lange Reise nach Omsk geschickt. In der aufstrebenden 1,2 Millionen-Stadt 3000 Kilometer nordöstlich von Moskau werden sie schon in Kürze die acht Kilometer lange “Vorzeigestraße” vom Flughafen ins Zentrum beleuchten.

Mitte Dezember hatte Geschäftsführer Axel Rademacher die Lank-Latumer Leuchtenkollektion persönlich mit Bildervortrag im Rathaus von Omsk präsentiert. Sogar der Industrie- und Wirtschaftsminister der Region schaute vorbei. “Alles lief unglaublich herzlich und freundlich ab. Wir hatten im Handumdrehn den Zuschlag für das erste Projekt.” Sieben weitere sind bereits vorgeplant und stehen vor dem Abschluss. Ziel ist eine langfristige Zusammenarbeit.



Zur Besiegelung des zweiten Geschäfts – eine Promenade in Omsk soll als nächstes neu beleuchtet werden - weilen die Russen derzeit in Meerbusch. “Wir freuen uns sehr, wenn Meerbuscher Unternehmen auch auf dem internationalen Markt erfolgreich sind”, sagte Bürgermeister Dieter Spindler beim Empfang der Gäste aus Sibirien im Rathaus. Der Erste Stellvertretender Bürgermeister von Omsk, Wladimir Dimitrievich Potapov, sein Fachmann für Stadtbeleuchtung, Sergey Kovyrshin, und Nikolay Korotkov von den Stadtwerken “Omsk Elektro” zeigten sich angetan von der rheinisch-lockeren Atmosphäre in Meerbusch. Der städtische Wirtschaftsförderer Klaus F. Malinka hatte das Treffen kurzfristig ermöglicht.

Die Russen suchten Qualitätsprodukte, die extreme Temperaturen von minus 40 Grad Celsius im Winter bis plus 40 Grad im Sommer unbeschadet überstehen. Im Rademacher-Sortiment fanden sie die idealen Produkte aus Edelstahl und Glas. Schon vor zwei Jahren hatte das traditionsreiche mittelständische Unternehmen einen Handelsvertreter von Lank gen Osten geschickt, um in Städten mit reger Bautätigkeit nach Aufträgen Ausschau zu halten. Mit Erfolg: “Das Inlandsgeschäft lässt schon seit einigen Jahren nach, deshalb wollen wir unseren Exportanteil systematisch von derzeit neun auf 25 Prozent steigern”, so Axel Rademacher. In Russland habe man inzwischen erkannt, dass hochwertige Leuchten auf lange Sicht preiswerter seien. Statt zeitgeistiger “Geiz ist geil”-Mentalität vertraue man dort auf die Weisheit eines alten russischen Sprichworts: “Wer geizig ist, zahlt doppelt.” Das wiederum kommt dem Qualitätsanspruch des Hauses Rademacher entgegen. “Unsere Lampen halten rund 30 Jahre, sie sparen wertvolle Energie, und auch die Wartungsintervalle sind viel länger.” - Vorteile, die man auch in Meerbusch längst erkannt hat. Rademacher-Leuchten sorgen überall im Stadtgebiet, aber auch in der Schweiz und Österreich für moderne Lichtverhältnisse.