Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 11/10/2004

Männer des Bauhofes ließen sich von der weißen Pracht nicht überraschen
 
 
 
“Juchhee, der erste Schnee” :
Für “Mister Winter‘s” Jungs kein Problem

Ohne Probleme haben die Männer des städtischen Bauhofes den ersten Schneefall des Winters 2004/2005 in den Griff bekommen. Als mancher verblüffte Meerbuscher am frühen Mittwoch Morgen noch verschlafen in die weiße Pracht vor seiner Haustür blinzelte, war die Mannschaft von Bauhofleiter Klaus Petrat bereits seit Stunden im Einsatz.

Kurz vor drei Uhr in der Nacht war bei Bereitschaftsleiter Gerd Hamm die Schneewarnung des Wetteramtes Essen eingegangen. Die Meldung der Meteorologen setzt im Fachbereich Straßen und Kanäle einen gut eingespielten Mechanismus in Gang: Gerd Hamm alias “Mister Winter” alarmiert die Kollegen der Bereitschaft, und los geht’s. Kaum ist die Telefonkette durch, rollen die ersten Einsatzfahrzeuge durchs Bauhoftor in ihre Reviere. Die Aufgaben sind exakt zugeteilt: Die drei großen Streuwagen aus der Kolonne der Stadt kümmern sich zunächst um die Hauptverkehrs- und Erschließungsstraßen, die Kehrmaschine des Bauhofes fegt und streut die Radwege in Büderich. Die Fußkolonne des Bauhofes schwärmt mit vier Wagen aus, um Plätze und Gehwege vor öffentlichen Gebäuden zu streuen. Auch die Kollegen des Fachbereichs Grünflächen mit ihren Fahrzeugen wurden hinzugezogen. Zwei im Aufrag der Stadt arbeitende Meerbuscher Landwirte räumen mit ihren Traktoren die Radwege im übrigen Stadtgebiet. Die Bundes- und Landesstraßen werden vom Landesbetrieb Straßen NRW bearbeitet.

Rund 30 städtische Mitarbeiter waren bei der “Winter-Generalprobe” im Einsatz. Bis in die Mittagsstunden waren die Männer in Orange zum Winterdienst unterwegs, dann ging der Schnee endgültig in Regen über , und von der weißen Pracht blieben nur Pfützen und Matsch. Beim Streuen von Salz und Granulat wurde wie immer behutsam vorgegangen. Elektronisch gesteuerte Streuvorrichtungen an den Lkw sorgen für die richtige Dosierung von fünf bis 25 Milligramm pro Quadratmeter Straße - Technik, die sich auszahlt. Denn Streusalz ist nicht nur eine scharfe Kost für die Straßenbäume, sondern obendrein teuer.