Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 10/06/2003

Zuschüsse für lokale Entwicklungshilfeprojekte jetzt beantragen
 
 
 
Für Meerbuscher Initiativen stehen
diesmal rund 11.400 Euro bereit

Gruppen, Verbände und Initiativen, die sich mit eigenen Projekten für Entwicklungshilfe in der “Dritten Welt” einsetzen, haben auch in diesem Jahr wieder gute Chancen auf finanzielle Unterstützung. Einmal mehr stellte das Land Nordrhein-Westfalen seinen Städten und Gemeinden jetzt Zuschüsse für die Förderung von “Projekten der Entwicklungszusammenarbeit” zur Verfügung. Der Betrag wurde allerdings gekürzt. Pro Einwohner erhalten die Kommunen diesmal 0,208 Euro statt bislang 0,26 Euro. Für Meerbusch kam so ein Betrag von exakt 11.474,78 Euro zusammen. Zuschussanträge mit genauer Projektbeschreibung und Kostenangaben können ab sofort beim Fachbereich Soziale Hilfen und Jugend in Osterath, Postfach 1664, 40641 Meerbusch, eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2003, der Sozialauschuss wird in seiner Sitzung am 20. November über die Vergabe der Mittel entscheiden.

Dass es durchaus Möglichkeiten gibt, als vermeintlich machtloser Bürger praktische und unmittelbare Hife ohne bürokratische Umwege zu leisten, beweisen Meerbuscher Projekte, die im vergangenen Jahr Zuschüsse aus dem Landestopf erhielten. Besonders engagiert zeigten sich einmal mehr kirchliche Gruppen. Bezuschusst wurden unter anderen der Eine-Welt-Kreis der Pfarre St. Franziskus in Strümp, der sich um die schulische und berufliche Ausbildung von Straßenkindern in Kampala/Uganda kümmert, der Sachausschuss “Mission, Entwicklung, Frieden” der katholischen Kirchengemeinde St. Stephanus in Lank mit seinem Waisenhaus-Hilfsprojekt für Kerale/Südindien oder auch die Initiative der Städtischen Maria-Montessori-Gesamtschule, die den Bau eines Versammlungszentrums an der Ecole Technique de Shyogwe in Ruanda unterstützt.