Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 07/01/2005

14 Mitarbeiter der Stadt ab sofort unter dem Dach der ARGE
 
 
 
Beratungsservice jetzt aus einer Hand

Ein weißes Schild mit dem Wappen des Rheinkreises Neuss und dem Signet der Agentur für Arbeit weist den “Kunden” an der Glastür im Parterre den Weg: Im ersten Stock der Städtischen Sozialverwaltung am Bommershöfer Weg bietet jetzt die ARGE, die Arbeitsgemeinschaft der Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit, ihre Beratungsdienste an. Mit dem Stichtag 1. Juli nahm die neue Dienststelle ihre Arbeit auf. Die Botschaft für die Klienten: Wir bieten Service aus einer Hand. Damit entfällt vor allem für Langzeitarbeitlose, die Empfänger des neu eingeführten Arbeitslosengeldes II sind, der doppelte Weg zu Sozial- und Arbeitsamt weg.

14 Mitarbeiter des Fachbereichs Soziale Hilfen und Jugend der Stadt Meerbusch sind mit dem 1. Juli der ARGE als Sachbearbeiter oder Fallmanager zugewiesen. Durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe kommen auf die Berater nun rund 1.300 statt wie bisher etwa 600 zu betreuende Menschen zu.

Bürgermeister Dieter Spindler nutzte den Starttag, um seinen Mitarbeitern viel Erfolg im “neuen Job” zu wünschen. “Ich möchte Ihnen herzlich danken, dass Sie sich bereit erklärt haben, diese neue Tätigkeit zu übernehmen und dass Sie Ihre Aufgabe positiv angehen. Sie arbeiten zwar jetzt für die ARGE, dürfen sich aber nach wie vor im Stadtkollegium daheim fühlen.”

Gleichzeitig zeigte sich der Verwaltungschef erfreut, dass die Umstrukturierung punktgenau abgeschlossen werden konnte. In der Tat sind alle neu zugeteilten Büros renoviert und bezogen, Zwischentüren eingebaut und die Computer mit der neuen Software der ARGE angeschlossen. In Handwagen werden die letzten Akten in die Büros gefahren.

Allgemein positiv aufgenommen wurde die Tatsache, dass die Beratungsdienste nun tatsächlich in Meerbusch und nicht wie zunächst vorgesehen nur in Neuss, Grevenbroich und Dormagen geleistet werden können. “So muss keiner unserer Kollegen in eine komplett neue Umgebung umziehen”, so Hildegard Hinsberger, die für die Umstellung im Fachbereich Soziale Hilfen und Jugend verantwortlich zeichnet. Jetzt müsse man sehen, wie sich die neuen Arbeitsabläufe einspielen. Die Wirkungszeit der ARGE ist zunächst auf sechs Jahre befristet.