Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 09/04/2007

Tag des Offenen Denkmals am Sonntag, 9. September
 
 
 
Orte der Einkehr und des Gebets: Haus Meer
und Kapelle Ossum zur Besichtigung geöffnet

Mit zwei historischen Stätten ist Meerbusch am Deutschen Denkmaltag am Sonntag, 9. September, beteiligt. Unter dem Motto "Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten" öffnen die Kapelle St. Pankratius in Ossum-Bösinghoven und das ehemalige Klostergelände von Haus Meer in Büderich ihre Pforten.

Der Zeitpunkt ist ideal: Gerade wurden im Ossumer Kapellchen die Restaurierungsarbeiten am romanischen Mittelteil fertiggestellt. Rheinische Kirchenbaukunst des Mittelalters und der aktuelle Stand der Restaurierungstechnik sind in dem kleinen Gotteshäuschen gleichermaßen erlebbar. Erfreulich: Die Originalsubstanz konnte bei der Restaurierung weitgehend erhalten werden.

Was dies für historische Bauten und besonders für die Ossumer Kapelle bedeutet, erklärt der Kölner Fachrestaurator Dietmar Krauthäuser am 9. September aus erster Hand. Krauthäuser ist Diplom-Restaurator und Geschäftsführer des Fachunternehmens „Restauratoren Kartäuserhof“. Gemeinsam mit dem Bürgerverein Bösinghoven und dem Heimatkreis Lank wird er die Kapelle, ihre Geschichte, und die fachlichen „Geheimnisse“ der Restaurierungstechniken vorstellen. Die Innenrenovierung ist durch die jüngst erfolgte Aufstellung des neuen Altares und des neuen Ambos weitestgehend abgeschlossen. Führungen des Restaurators finden zwischen 13 und 15 Uhr statt.

Zum dritten Mal beteiligt sich die Aktionsgemeinschaft "Rettet Haus Meer" am Deutschen Denkmaltag. Das Gelände von Haus Meer ( Zugang von der B 222, gegenüber Park + Ride Platz Haus Meer ) wird von 10 bis 17 Uhr zugänglich sein. Der evangelische Pfarrer Johst und der katholische Pfarrer Dr. Weiers werden um 10.30 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst unter freiem Himmel zelebrieren. Für die musikalische Gestaltung der Messe sorgt das Klarinettenensemble von Walter Jordans.

Der Aktionsgemeinschaft Rettet Haus Meer ist es gelungen, den Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, den Meerbuscher Geschichtsverein, den Förderverein Haus Meer und das Ortskuratorium Deutsche Stiftung Denkmalschutz für fachkundige Informationen und Führungen zu gewinnen.