Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 12/02/2003

Spindler hofft auf positive Entscheidung im Werkstattverfahren
 
 
 
Lebendige Zukunft für Haus Meer:
Endlich Chance nutzen und den Durchbruch schaffen

Durchaus hoffnungsvoll sieht Bürgermeister Dieter Spindler der Entscheidung im Werkstattverfahren Haus Meer am kommenden Freitag und Samstag entgegen. Am Freitag werden die fünf beaufragten Planungsbüros nach fast vier Wochen intensiver Arbeit ihre Vorschläge für die Gestaltung und Nutzung des Areals der 13-köpfigen Empfehlungskommission aus Experten, Politikern und Interessenvertretern präsentieren. Am Samstag wird die Kommission ihre Entscheidung bekannt geben.

“Ich bin guter Hoffnung, dass wir gemeinsam eine Lösung finden, die die Entwicklung von Haus Meer nach Jahrzehnten des Stillstandes endlich einen Schritt weiter bringt”, so Spindler. “Das ist unsere große Chance, und die müssen wir nutzen.” Ein derart großes Potential an Sachverstand und wissenschaftlicher Kompetenz wie im Werkstattverfahren werde man in absehbarer Zeitwohl kaum noch einmal in Sachen Haus Meer zusammenbringen. “Deshalb müssen wir jetzt den Durchbruch schaffen und ein positives Ergebnis herbeiführen.” Ansonsten sei zu befürchten, dass das Gelände erneut für lange Zeit in einen Dornröschenschlaf falle, der niemanden zufrieden stellt.

Hauptziel müsse es sein, Haus Meer für möglichst viele Menschen erlebbar zu machen. “Und erlebbar ist nun mal nur ein Areal, auf dem Leben stattfindet.” Spindler schwebt eine Lösung vor, die Denkmalschutz, Ökologie, Kultur und Wirtschaftlichkeit sinnvoll und realistisch miteinander verbindet. Dazu könnte man auch städtische Einrichtungen – etwas das Archiv als “Stadtgeschichtliches Magazin” mit Ausstellungsflächen oder das Standesamt - nach Haus Meer zu verlegen.