Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 01/06/2003

Ohne Probleme haben die Männer des städtischen Bauhofes den ersten Schnee...
 
 
 
Warnruf nachts um eins: Weiße Pracht auf Straßen und Wegen schnell beseitigt

Ohne Probleme haben die Männer des städtischen Bauhofes den ersten Schnee des Jahres 2003 in den Griff bekommen. Als mancher vom Winter entwöhnte Meerbuscher am frühen Morgen noch verschlafen in die weiße Pracht vor seiner Haustür blinzelte, war die Mannschaft von Bauhofleiter Klaus Petrat bereits seit Stunden im Einsatz.

Um ein Uhr in der Nacht zum Montag war bei Bereitschaftsleiter Gerd Hamm per Fax und SMS die Schneewarnung des Wetteramtes Essen eingegangen. Die Meldung der Meteorologen setzt im Fachbereich Straßen und Kanäle einen gut eingespielten Mechanismus in Gang: Hamm alarmiert die Kollegen der Bereitschaft, und los geht’s. Kaum ist die Telefonkette durch, rollen die ersten Einsatzfahrzeuge durchs Bauhoftor in ihre Reviere. Die Aufgaben sind exakt zugeteilt: Die drei großen Streuwagen aus der Kolonne der Stadt kümmern sich zunächst um die Hauptverkehrs- und Erschließungsstraßen, die Kehrmaschine des Bauhofes fegt und streut die Radwege in Büderich. Zwei im Aufrag der Stadt arbeitende Meerbuscher Landwirte räumen mit ihren Traktoren die Radwege im übrigen Stadtgebiet. Die Bundes- und Landesstraßen werden von Kollegen des Straßenbetriebes NRW bearbeitet.

Die Fußkolonne des Bauhofes schwärmte mit vier Wagen aus, um Plätze und Gehwege vor öffentlichen Gebäuden zu streuen. Insgesamt 18 Mitarbeiter waren pausenlos im Einsatz. Bis in die Nachmittagsstunden hinein nahmen sich die Männer in Orange schließlich auch die weniger befahrenen Meerbuscher Nebenstraßen vor. "Für die nächsten Tage sind weitere Schneefälle und Frost angesagt", so Klaus Petrat. "Deshalb gehen wir auf Nummer sicher." Sei der Asphalt erst von Grund auf vereist, sei es kaum noch möglich, die Straßen nachhaltig von der weißen Pracht zu befreien.

Dennoch wird beim Verteilen von Salz und Granulat behutsam vorgegangen. Elektronisch gesteuerte Streuvorrichtungen an den Lkw sorgen für die richtige Dosierung. Um im gesamten Stadtgebiet die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, sind dennoch beachtliche Mengen nötig: Allein am gestrigen Montag verließen rund 25 Tonnen Streusalz das Lager.