Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 01/28/2003

Stadtmarketing-Forum “Freizeit und Erlebnis” in zweiter Runde
 
 
 
Meerbusch-Teams: Viele Ideen von der
Tierpatenschaft bis zum Disko-Bus

In starker Besetzung ist am Montagabend das Stadtmarketing-Forum “Freizeit und Erlebnis” in die praktische Arbeit eingestiegen. Rund 60 Meerbuscher trafen sich im Mataré-Gymnasium, um in sechs sogenannten “Meerbusch-Teams” Meinungen auszutauschen und Projekte zu entwerfen.

Je ein Team setzt sich fortan mit dem Freizeitangebot für Jugendliche, für Kinder und für Behinderte auseinander. Die beiden übrigen Gruppen entwickeln Ideen für eine verbesserte “Freizeit-Infrastruktur” in Meerbusch und zur Zukunft des Areals von Haus Meer. Reinhard Lutum, Fachmann der städtischen Denkmalbehörde, informierte die Interessenten zunächst ausführlich über die Geschichte des Objekts und die Ergebnisse der im letzten Jahr erarbeiteten wissenschaftlichen Bestandsaufnahme. Zu einem konkreten Projektentwurf konnte sich die Gruppe noch nicht entschließen. Formuliert wurde jedoch die Absichtserklärung, sich bei der möglichen Entwicklung eines Nutzungskonzepts durch Eigentümer und Stadt aktiv einzubringen.

Die Jugendfarm “Arche Noah” soll bei der Verbesserung des Kinderfreizeit-angebots in Meerbusch eine wichtige Rolle spielen. Das zuständige Meerbusch-Team um die Betreiberin Hildgeard Miedel will unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit der “Arche” verbessern oder auch Tierpatenschaften anbieten.

Angedacht wurden zudem Konzepte, die Behinderten mehr Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung in Meerbusch eröffnen. So will eine Gruppe Vorschläge für behindertengerechte Kurse in der Volkshochschule erarbeiten.

Viel vorgenommen haben sich auch die Akteure des Meerbusch-Teams “Freizeitangebote für Jugendliche”. Im Zusammenwirken mit einer jungen Meerbuscherin, die derzeit eine Diplomarbeit zum gleichen Thema verfasst, möchte die Gruppe unter anderem ein Umfrage unter Meerbuscher Jugendlichen starten. Ein weiteres Arbeitsziel soll die Verbesserung der Busverbindungen in den Abendstunden sein. Angedacht wurde dazu unter anderem ein “Disko-Bus”, der Ortsteile besser mit der Stadtbahnlinie U76 verbinden könnte. Vor dem Hintergrund der Millionenbeträge, die die Stadt schon jetzt alljährlich für den öffentlichen Personennahverkehr ausgeben muss, soll das Projekt aber auch Ansätze für ein Finanzierungskonzept liefern.

Am kommenden Montag, 3. Februar, 19.30 Uhr, kommt das dritte Zukunftsforum “Einkauf und Attraktivität” im Mataré-Gymnasium zusammen.