Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 10/09/2006

Korrosionsschäden: Hallenbad muss länger geschlossen bleiben
 
 
 
Im Jubiläumsjahr auch noch unverhofft eine neue Decke für das Bad

Zunächst war bei den jährlichen Wartungsarbeiten am Hallenbad nur der Einbau neuer Deckenleuchten vorgesehen. Als dann aber die Gerüste standen, hatte der Statiker die Möglichkeit, auch die abgehängte Zwischendecke des Bades näher zu untersuchen. Dabei stellte er und die Fachleute der Hochbauverwaltung fest, dass die Konstruktion dieser Decke deutliche Korrosionsschäden aufweist und die Sicherheit nicht mehr 100-pronzentig gewährleistet ist. Aus diesem Grunde hat sich die Stadt nun kurzfristig entschieden, die Decke komplett zu sanieren.

Erster Beigeordneter Nowack erklärte, er wolle vor dem Hintergrund zahlreicher Deckeneinstürze in der Vergangenheit, bei denen bekanntlich auch Personen zu Schaden kamen, keinerlei Risiko eingehen. Der Schutz und die Gesundheit der Hallenbadbesucher stünden im Vordergrund. Zwar müsse das Hallenbad jetzt zwar länger als vorgesehen geschlossen bleiben und auch der Schwimmunterricht der Schulen müsse in dieser Zeit ausfallen, aber bei dem vorliegenden Schadensbild sei leider keine andere Entscheidung möglich. Die Decke und insbesondere deren Aufhängung müsse umfassend saniert werden.

So kommt das städtische Hallenbad, das im Sommer das 40-jährige Bestehen mit einem großen Bürgerfest feierte, im Jubiläumsjahr auch noch zu einer neuen Hallendecken. Die Arbeiten, die jetzt kurzfristig ausgeschrieben wurden, werden voraussichtlich 4 bis 6 Wochen in Anspruch nehmen, sodass der vorgesehene Wiedereröffnungstermin am 16. Oktober nicht eingehalten werden kann. Claus Klein, Leiter des zuständigen Service Immobilien erläutert, dass er und seine Mitarbeiter bemüht seien, dass Schadensbild möglichst schnell und reibungslos beseitigen zu lassen, damit das Hallenbad der Öffentlichkeit in Kürze wieder zur Verfügung steht. Er rechnet nach ersten Kalkulationen mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 85.000 Euro, die jedoch an anderer Stelle im städtischen Haushalt eingespart werden könnten.