Artikel aus den Rathaus-Nachrichten......
Artikel vom: 10/24/2003

Anmeldetermine der Grundschulen auf Mitte November vorgezogen
 
 
 
In welche Klasse komme ich 2004?:
Für ABC-Schützen wird’s diesmal früher ernst

Eltern angehender ABC-Schützen haben von Mittwoch, 12. November, bis einschließlich Samstag, 15. November, Gelegenheit, ihre Sprösslinge für eine der städtischen Grundschulen anzumelden. Meldungen nehmen die Schulsekretariate Mittwoch bis Freitag von 10 bis 13 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 12 Uhr entgegen. In diesen Tagen erhielten alle Erziehungsberechtigten Post aus der Schulverwaltung der Stadt, deren Kinder bis 30. Juni 2004 das sechste Lebensjahr vollenden. Hintergrund: In diesem Jahr wurde das Anmeldeverfahren durch den Gesetzgeber landesweit von bisher Februar auf November vorgezogen.

Zur Verfügung stehen in Büderich die Gemeinschaftsgrundschule an der Witzfeldstraße, die Brüder-Grimm-Schule mit Montessori-Zweig an der Büdericher Allee und die Katholische St.-Mauritius-Grundschule an der Dorfstraße. In Osterath warten die Gemeinschaftsgrundschule Bovert am Neusser Feldweg, die Eichendorff-Schule an der Görresstraße sowie die katholische Barbara-Geretz-Grundschule an der Fröbelstraße auf Neulinge. Lank bietet mit der Pastor-Jakobs-Schule an der Kemperallee sowie der Theodor-Fliedner-Schule Im Schieb zwei städtische Gemeinschaftsgrundschulen. Die Martinus-Grundschule am Fouesnantplatz in Strümp schließt den Kreis.

Die Wahl haben die Eltern lediglich zwischen Bekenntnis- und Gemeinschaftsgrundschulen. Ansonsten sind die festgelegten Schulbezirksgrenzen zu beachten. Alle Informationen dazu gingen den Erziehungsberechtigten jetzt schriftlich zu. Vorzulegen ist das Familienstammbuch der Eltern oder eine Geburtsurkunde des Kindes. Die Stadtverwaltung bittet alle Eltern dringend, ihr Kind bei der Anmeldung persönlich der Schulleitung vorzustellen – auch wenn die Entscheidung über die Schulreife der Kinder rund neun Monate vor dem ersten Schultag nun schwieriger sein dürfte als bisher.

“Auch Kinder, die wegen Krankheit oder aus anderen Gründen in diesem Jahr eventuell nicht eingeschult werden können, müssen angemeldet werden. Das gilt auch für Jungen und Mädchen, die im Vorjahr zurückgestellt wurden”, so Peter Ritter vom Fachbereich Kultur, Schule, Sport. Kinder, die erst nach dem 30. Juni 2004 das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten im nächsten Sommer eingeschult werden. Soll eine vorgezogene Einschulung wirklich sinnvoll und zum Wohle des Kindes sein, müssen die Kleinen allerdings unbedingt die nötigen körperlichen und geistigen Voraussetzungen mitbringen. Außerdem müssen sie “im sozialen Verhalten ausreichend entwickelt” sein. Die Entscheidung darüber trifft der jeweilige Schulleiter.